x
Zu den Inhalten springen

Kontextnavigation

Ambulanzen und Sprechstunden
Interdisziplinäre Notaufnahme
Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie
Klinik für Allgemein-, Visceral- und Gefäßchirurgie
Klinik für Thoraxchirurgie
Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie
Klinik für HNO, Kopf- und Halschirurgie, Plastische Operationen
Klinik für Frauenheilkunde
Klinik für Orthopädie und Handchirurgie
Klinik für Urologie
Klinik für Innere Medizin I
Klinik für Innere Medizin II
Palliativstation
Klinik für Neurologie
Darmkrebszentrum
Prostatakarzinomzentrum
Zentrum für Heimbeatmung und Respiratorentwöhnung
Institut für Laboratoriumsmedizin
Institut für Pathologie
Institut für Radiologie
Apotheke

Regionales Lungenkrebszentrum

Regionales
Lungenkrebszentrum
Martha-Maria Halle-Dölau - Lungenklinik Ballenstedt mit den Standorten:

Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau gGmbH
Röntgenstraße 1

06120 Halle (Saale)

 

Lungenklinik Ballenstedt/Harz gGmbH
Robert-Koch-Str. 26-27

06493 Ballenstedt

 

Im Lungenkrebszentrum werden unsere Patientinnen und Patienten gemeinsam durch Thoraxchirurgen, Pneumologen und Onkologen sowie Strahlentherapeuten interdisziplinär betreut. In regelmäßigen Konsilen aller behandelnden Ärztinnen und Ärzte erfolgt die gemeinsame Beurteilung von Diagnostik und Therapie unserer betreuten Patientinnen und Patienten.

Lungenkrebszentrum – Alle Spezialisten unter einem Dach.

Das Martha-Maria Krankenhaus Halle-Dölau, speziell die Klinik für Innere Medizin II und die Klinik für Thoraxchirurgie sind offiziell seit Mai 2010 als erste Klinik Sachsen-Anhalts zertifiziertes und spezialisiertes Lungenkrebszentrum der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) und zudem eines der ersten zertifizierten Lungenkrebszentren der neuen Bundesländer. Die Zertifizierung als Lungenkrebszentrum wurde in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Thoraxchirurgie (DGT) und der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie (DGP) unter dem Dach der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) entwickelt.

Voraussetzung für das Qualitätssiegel „Organkrebszentrum“ ist eine unabhängige Fachbegutachtung. Ein Organkrebszentrum muss auf der Basis qualifizierter Leitlinien interdisziplinäre Versorgungsstrukturen aufbauen und Qualität dokumentieren, was dann in vorgegebenem Rhythmus durch externe Verfahren, und eben nicht nur durch eigene Fachgesellschaften, bewertet wird. 

Ziel eines Lungenkrebszentrums ist es, durch die Einhaltung verbindlicher Qualitätsstandards an Bronchialkarzinom erkrankten Patienten eine optimale, umfassende Diagnostik, Therapie und Nachsorge bei Lungenkrebs zu ermöglichen.
Das Lungenkrebszentrum des  Krankenhauses Martha-Maria Halle-Dölau arbeitet in enger Kooperation mit der Lungenklinik Ballenstedt und dem Klinikum Bitterfeld. Die Bezeichnung beinhaltet, dass der enge Informationsaustausch aller Fachbereiche, Kliniken und Institutionen für Diagnostik und Therapie der betroffenen Patienten gewährleistet ist.

Worin besteht der Vorteil einer Behandlung als Patient im Lungenkrebszentrum?

Jedem Patienten stehen die modernsten, nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen ausgerichteten, Methoden der Diagnostik und Behandlung zur Verfügung. Jährlich werden mehr als 400 Patienten mit neu diagnostiziertem Lungenkrebs im interdisziplinärem Lungenkrebszentrum behandelt. Das Ziel ist, Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung in klinisch anwendbare Untersuchungen umzusetzen. Aus der Gesamtheit der erfassten diagnostischen Informationen ergeben sich individuelle Profile von Patienten. Diese bilden zusammen mit etablierten klinischen Parametern die Grundlage für eine an aktuellen Leitlinien ausgerichtete und gleichzeitig auf den individuellen Patienten optimal abgestimmte Therapie.
Zu einem zertifizierten Lungenkrebszentrum gehört auch die enge Kooperation mit der hausinternen Psycho-Onkologie, der Seelsorge und dem Sozialdienst. Eine derart fachübergreifende und gut organisierte Vernetzung der Abteilungen Pneumologie, Thoraxchirurgie, Onkologie, Radiologie, Strahlentherapie und Anästhesie mit dem Pflegedienst, den Funktionsabteilungen und dem Psychosozialen Dienst „unter einem Dach“ bietet eine zügige und umfassende Versorgung mit dem Ziel einer langfristigen Verbesserung der Heilungschancen und der Überlebensqualität bei Lungenkrebspatienten.
Die interdisziplinäre Tumorkonferenz, eine wesentliche Vorgabe und Kernelement für die Zertifizierung, bietet die Behandlung im interdisziplinären Konzept unter Einbeziehung aller Hauptbehandlungspartner bestehend aus Pneumologen, Thoraxchirurgen, Onkologen, Strahlentherapeuten, Pathologen, Radiologen, Nuklearmedizinern und Anästhesisten. In unserer Klinik wird diese Interdisziplinarität schon seit einigen Jahren als Standard unserer Therapieentscheidung angesehen und gelebt. Alle Chefärzte und deren Stellvertreter nehmen an der allwöchentlichen großen interdisziplinären Tumorkonferenz teil. Zudem ist in unserer Klinik eine tägliche, gemeinsame Indikationskonferenz seit Jahren etabliert. Bei Patienten, die sich erstmals in unserer Klinik vorstellen, wird im interdisziplinären Konzept durch Chefärzte und Oberärzte der genannten Abteilungen die weitere Diagnostik festgelegt. Hierdurch wird nicht nur die Kompetenz der unterschiedlichen Abteilungen unserer Klinik zusammengeführt, sondern auch ein möglicher stationärer Aufenthalt verkürzt und für jeden Patienten ein individueller Diagnostikpfad unter Berücksichtigung der Tumormanifestation und der Begleiterkrankungen festgelegt.

    Organisatorische Leitung des Lungenkrebszentrum

    Nancy Kuhn-Friedrich
    Sekretariat

    Telefon: (0345) 559-1466
    Telefax: (0345) 559-1499
    E-Mail: Lungenkrebszentrum.Halle@Martha-Maria.de

    Anschrift

    Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau
    Lungenkrebszentrum
    Röntgenstraße 1
    06120 Halle

    Leitung

    Prof. Dr. med. Matthias Steinert (Kirg. Staatl. Arabaev-Univ.)

    Koordination

    Dr. med. Sylke Nagel

    © Krankenhaus Halle Impressum . Datenschutz.