Wir können alle Patientinnen und Patienten ambulant oder stationär behandeln.
Die Prüfung, ob eine Operation ambulant durchgeführt werden kann, wird in einem Patientengespräch getroffen.
Für die Operation der Leistenhernie stehen unterschiedliche Operationsverfahren
zur Verfügung, wobei die Wahl des Operationsverfahrens von bestimmten Faktoren abhängt.
Es kommt der anatomische Verschluss der Bruchpforte durch Naht (Operation
nach Shouldice) zur Anwendung, wobei hier die elastische Doppelung der einzelnen Bauchdeckenschichten mit einer speziellen Nahttechnik zum Tragen kommt.
Eine körperliche Schonung ist nur für zwei Tage erforderlich. Das Heben von
schweren Lasten sollte aber für zwei bis drei Wochen vermieden werden.
Des Weiteren kann auch die Implantation eines Netzes erforderlich sein, wodurch
der Defekt entweder durch ein quadratisches Netzt überdeckt wird (Operation
nach Lichtenstein) oder aber ein Netz in Form eines Schirmchens (Mesh-Plug
Technik) in den Defekt eingelegt wird.
Insbesondere bei Patientinnen und Patienten mit Hernien auf beiden Seiten bevorzugen wir die minimalinvasive Technik (TAPP), wobei hier der Defekt von innen über eine Bauchspiegelung mit einem Netzt verdeckt wird. Hierzu werden lediglich drei kleine Hautöffnungen zum Einführen (Inzisionen) erforderlich. Dieses
Operationsverfahren kann nur stationär durchgeführt werden.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an das Sekretariat der Chirurgischen Klinik, Telefon (0911) 959-1201 oder direkt per E-Mail an Chefarzt Professor Dr. Stephan Coerper:
stephan.coerper@martha-maria.de
Für Interessierte hier noch intraoperative Bilder aus unserer Klinik von einer minimal-invasiven Leistenhernien-Operation (TAPP):
Bruchlücke (Sicht von "innen")
Nach Freipräparation
Netzimplantation
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