Viele Patienten sprechen gut auf die medikamentöse Behandlung mit Säureblockern an. Die Medikamente müssen allerdings meist über viele Jahre oder auch lebenslang eingenommen werden. Wenn trotz medikamentöser Therapie die Beschwerden weiter bestehen oder eine langjährige Tabletteneinnahme von der Patientin oder dem Patienten nicht gewünscht wird, ist ein operativer Eingriff angezeigt. Die für die Operation notwendigen Untersuchungen werden in Zusammenarbeit mit dem Gastroenterologischen Funktionslabor der Medizinischen Universitätsklinik Erlangen durchgeführt.
Bei dem Eingriff wird ein Teil des Magens in Form einer Manschette um die untere Speiseröhre gelegt und so der Rückfluss von Mageninhalt verhindert („Fundoplicatio“). Ein häufig gleichzeitig vorliegender Zwerchfellbruch wird ebenfalls mit behandelt.
Die Operation wird minimal-invasiv über kleine, zirka einen Zentimeter lange Hautschnitte vorgenommen. Komplikationen sind selten, die Patientinnen und Patienten können bereits am Folgetag flüssige Kost zu sich nehmen. Langzeitstudien haben gezeigt, dass 85 bis 90 Prozent der Patientinnen und Patienten mit der Operation zufrieden und beschwerdefrei sind. |
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Fundoplicatio nach Toupet (270° Manschette) |
Sprechstunde für Patientinnen und Patienten mit Refluxbeschwerden:
Freitag 9.00 bis 11.00 Uhr.
Anmeldung ist erbeten unter Telefon (0911) 959-1201.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an das Sekretariat der Chirurgischen Klinik, Telefon (0911) 959-1201, oder direkt per E-Mail an Oberarzt Dr. Robert Schuhmann: r.schuhmann@martha-maria.de
Für Interessierte hier noch intraoperative Bilder aus unserer Klinik von einer Fundoplicatio nach Toupet :
Hiatushernie
Hiatusplastik
Manschette 1
Manschette 2 |