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Geistlicher Impuls - Oktober 2020

Monatsspruch Oktober 2020

Suchet der Stadt Bestes und betet für sie zum Herrn; denn wenn‘s ihr wohlgeht, so geht‘s euch auch wohl.

(Jeremia 29,7 (L))

Jürgen Zipf, Pastor, Seelsorger Gesundheitspark Hohenfreudenstadt

Die Brisanz dieses Verses ist kaum zu überbieten. Gesagt wurde er erstmalig zum ins Exil nach Babylon verschleppten Volk Israel. Das Volk hatte gehofft, bald wieder in die Heimat zu kommen. Eine Hoffnung, die enttäuscht wurde und wird. Damals wie heute. So fragt man sich damals und heute, wie „man“ sich richtig unter fremder Herrschaft, die vom eigenen Glauben an Gott und dessen Konsequenzen nichts wissen will, zu verhalten hat. Damals war die Antwort an das Volk Israel: Integriere dich und sorge gut für dein Umfeld.

Ich frage mich allerdings heute: stimmt das noch? Oder bin ich zu offener Ablehnung und wahrnehmbarer Verweigerung, ja zu alternativen Lebensentwürfen berufen? Wenn von Regierenden Gesetze oder Ordnungen erlassen werden, die Gottes Schöpfung zerstören und Menschen verachten, ist das meines Erachtens sogar nötig. Der Monatsspruch weist darüber hinaus: intensiv nachfragen, langfristig denken, eindeutig positionieren, konsequent handeln.

Das Beste ist nur selten das Normale, Gewohnte. Das Beste ist fast immer mit Veränderung verknüpft, die mir und uns etwas abverlangt. Dafür sich einsetzen in der Welt und vor Gott – dazu ermutigt mich Jeremia.

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Jürgen Zipf

Jürgen Zipf

Pastor, Seelsorger
Gesundheitspark Hohenfreudenstadt

Suchet der Stadt Bestes und betet für sie zum Herrn; denn wenn‘s ihr wohlgeht, so geht‘s euch auch wohl . (Jeremia 29,7 (L))

Suchet der Stadt Bestes und betet für sie zum Herrn; denn wenn‘s ihr wohlgeht, so geht‘s euch auch wohl . (Jeremia 29,7 (L))

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