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"MM Die Zeitung": Ausgabe Sommer 2019

"MM Die Zeitung" Ausgabe Sommer 2019

ZEIT erleben

Liebe Leserinnen und Leser,

die einen nennen es ZEITverschwendung, die anderen ZEIT erleben.

Alles im Leben hat immer mindestens zwei Seiten: Bei unserer Martha-Maria-2020-Busaktion „ZEIT erleben“ (siehe Titelfoto und Bericht auf Seite 5) empfinden die einen dies als unnützes Zeug, Schmarrn, sie finden dazu keinen Zugang und keine ZEIT.

Andere unserer Mitarbeitenden nehmen sich genau für solche Aktionen gerne ZEIT. Sie tauchen für kurze ZEIT ein in ein besonderes ZEIT-Erlebnis. Sie besuchen eine oder mehrere dieser kurzen, kreativen ZEIT-Seminare im und um den Martha-Maria-2020-Bus:

• Umgang mit ZEITfressern

• Aus-ZEIT in der Natur

• Biblische Weisheiten zur LebensZEIT

• ZEIT zum Entspannen

• Gestohlene ZEIT suchen im mobilen Escape Room.

Wie gesagt – alles hat immer mehrere Seiten. Und immer gilt:Jeder, wie er mag. Nur bitte keine Rechthaberei.

Vielen Dank für Ihr Interesse an MM Die Zeitung. 

Ihr

Andreas Cramer
Direktor

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Personalgewinnung auf vielen Kanälen

Personalgewinnung ist für Martha-Maria nicht erst seit dem Fachkräftemangel ein hochaktuelles Thema. Deshalb gibt es auch schon zahlreiche bewährte Programme und Projekte. Volker Kiemle hat darüber mit Denise Kirsten, Referentin für Personalentwicklung, gesprochen.

Auf welchem Weg finden neue Mitarbeitende zu Martha-Maria?

DENISE KIRSTEN: Martha-Maria unternimmt viel, um Fachkräfte zu gewinnen und zu behalten – von klassischen Stellenanzeigen über Messeauftritte und Social-Media-Kampagnen bis hin zur direkten Ansprache. Am erfolgreichsten ist dabei tatsächlich die persönliche Empfehlung – mehr als zwei Drittel aller Bewerber sind durch Mitarbeitende auf uns aufmerksam geworden. Das honorieren wir auch schon seit vielen Jahren mit dem Programm „Mitarbeitende werben Mitarbeitende“. Wer einen neuen Mitarbeiter gewinnt, erhält dafür 1.500 Euro – verteilt auf ein Jahr. Hier sehen wir noch großes Potenzial.

 

Was tut Martha-Maria für die Zufriedenheit der Mitarbeitenden?

DENISE KIRSTEN: Vieles! Dazu gehört etwa das Betriebliche Gesundheitsmanagement, wo wir gemeinsam mit den Mitarbeitenden die Arbeitsbedingungen unter die Lupe nehmen und  Verbesserungen auch gemeinsam umsetzen. Zudem finden regelmäßig Gesundheitstage statt, die auf große Resonanz stoßen. Regelmäßige Mitarbeiterbefragungen helfen, Probleme zu identifizieren und Lösungen zu finden. Auch hier sind alle Mitarbeitenden eingeladen, sich zu beteiligen. Auch Seminare und Erholungsangebote wie die „Hohenschwangauer Tage“ oder „Fit 4 Life & Business“ gehören dazu. Ein großer Vorteil ist auch, dass wir Mitarbeitenden Wohnraum anbieten können, ein Angebot, das sehr gerne genutzt wird.

 

In Deutschland fehlen Pflegekräfte. Was kann Martha-Maria dagegen tun?

DENISE KIRSTEN: Zum einen bilden wir selbst in der Kranken- und Altenpflege aus und können darüber gute Fachkräfte für unsere Einrichtungen gewinnen. Aber auch interne Personalentwicklung ist uns sehr wichtig. Mit unserer Qualifikationsdatenbank „easySoft“ können wir Talente im Unternehmen noch besser identifizieren und gezielt weiterentwickeln. Zusätzlich werden wir im Lauf des Jahres 17 Pflegekräfte von den Philippinen in unseren Seniorenzentren einstellen. Nach den Auswahlverfahren per Skype laufen momentan die Vorbereitungen zur Einreise. Zudem nimmt Martha-Maria am Ausbildungsprojekt des Diakonischen Werks Württemberg für junge Menschen aus dem Kosovo teil.
Sie haben anfangs Social Media erwähnt.

 

Was tut Martha-Maria dort?

DENISE KIRSTEN: In enger Zusammenarbeit mit der Öffentlichkeitsarbeit werden wir auf den Plattformen KUNUNU und XING unser Angebot stärker präsentieren und damit potenzielle Mitarbeitende besser ansprechen. Auch beim aktuell laufenden Relaunch unseres Internetauftritts liegt ein starker Fokus auf Personalgewinnung.

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Wüstenrot: Zeit im Garten erleben

Auf einmal wäre noch so viel zu sagen.

Auf einmal wäre noch so viel zu fragen.

Auf einmal ist es zu spät.

Diese Worte stehen auf unserem Seelenbrett im Erlebnisgarten im Seniorenzentrum Martha-Maria in Wüstenrot. Dieses Seelenbrett war Teil einer Ausstellung der letzten Landesgartenschau in Öhringen, die sich mit Tod und Sterben auseinandergesetzt hat. Diese Ausstellung wurde vom Hospizverein organisiert, der seine Hospizbegleiter angefragt hat, Seelenbretter zu gestalten. Die künstlerisch gestalteten Seelenbretter erinnerten an eine Tradition, Verstorbene auf einem solchen Brett aufzubahren. Die Bretter waren früher zum Teil aufwändig kunstvoll gestaltet und verziert.

Ein Brett wurde von einer Angehörigen einer Bewohnerin von Martha-Maria gestaltet. Sie ist ehrenamtlich für den Hospizverein tätig. Nach Ende der Ausstellung der Landesgartenschau wurden die Sterbebretter an die Hospizbegleiter zurückgegeben. Die Künstlerin hat es daraufhin für unseren Garten gestiftet. So hat es seinen Platz im Erlebnisgarten in Martha-Maria gefunden.

Unser Seelenbrett in Wüstenrot ist eher schlicht gehalten und ist mit den anfangs zitierten Zeilen versehen. Diese motivieren uns in zweierlei Hinsicht Zeit zu erleben – idealerweise miteinander zu erleben. Zeit ist endlich. „Lehre uns  bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden“ (Psalm 90,12). So laden uns die Zeilen ein, miteinander zu reden und die gemeinsame Zeit zu nutzen – das macht uns klüger und im besten Fall am Ende sogar glücklicher!

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Fit for life

Zeit erleben im Seminar des Diakonischen Jahres in Nürnberg

Vom 20.-24. Mai trafen sich die Diakonischen Helferinnen und Helfer unter dem Motto „Fit for life“ zu ihrem vorletzten Seminar. Was gehört dazu, „Fit for Life“ zu sein? Die Begegnung im Leben mit dem Tod, gerade im Krankenhaus und Seniorenzentrum bedeutet, das Leben bewusster zu leben. Palliative Begleitung als Thema wurde von der Gruppe gewünscht. Jutta Specht konnte dazu aus ihrer langjährigen Praxis als Krankenhausseelsorgerin die Fragen der Freiwilligen einfühlsam beantworten. Die Frage nach der eigenen Haltung zum Thema „Organspende“ regte Dr. med. Wolfgang Piniek in seinem informativen Vortrag an.

Über Wohnungslosigkeit informierten sich die Freiwilligen bei der Begegnung mit einem Betroffenen und einem Mitarbeiter des „Straßenkreuzers“, die an Orte der Wohnungslosen führten und die schwierige
Lebenssituation schildern konnten.

Aber es ging auch ans praktische Ausprobieren der eigenen Fertigkeiten, etwa beim Nähen eines kleinen Happy-Monsters, in einer Back-Werkstatt, und der Frage, was steckt drin in Obst und Gemüse und dem gesundheitlichen Nutzen für uns. Ein letzter Workshop-Vormittag zum Thema „Umgang mit Geld“ rundete
das Seminar ab.

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