x
Zu den Inhalten springen

"MM Die Zeitung": Ausgabe Weihnachten 2019

"MM Die Zeitung" Ausgabe Sommer 2019

Auf Augenhöhe

Liebe Leserinnen und Leser,

in unseren Martha-Maria Einrichtungen folgt eine Zertifizierung bzw. Rezertifizierung der anderen. Zum Beispiel gerade eben die Rezertifizierung des EndoProthetikZentrums der Maximalversorgung in Nürnberg und in Halle die Zertifizierung des Gesamthauses nach DIN-ISO. Herzlichen Glückwunsch an alle unsere Mitarbeitenden!

Unsere Arbeit wird ausgezeichnet. Dabei wissen wir um alle Unvollkommenheit, aber gerade das gehört auch zu einem Unternehmen Menschlichkeit.

Wir danken Gott, dass wir in Martha-Maria Diakonie ganz nah am Menschen unternehmen. Jeden Morgen wachen Patientinnen und Patienten, Bewohnerinnen und Bewohner auf und erleben fachliche und menschliche Zuwendung, so wie es in einem unserer Leitbildziele heißt: „Wir wollen unsere fachliche Kompetenz mit persönlicher Zuwendung verbinden.“

Eine der Grundlagen dafür ist, dass Zusammenarbeit gelingt. In unseren neuen KoMMunikationsGrundsätzen lesen wir: „Wir schauen uns in die Augen und begegnen uns mit Anstand, Respekt und Wertschätzung!“ Vielen Dank für Ihr Interesse an dieser neuen Ausgabe von MM Die Zeitung. 

Mit freundlichen Grüßen
Ihr

Andreas Cramer
Direktor

MM-178-Interview.jpg

Schnell, effizient, bewerberfreundlich

Tag der offenen Tür am Standort Nürnberg

Im Juni 2018, mit dem Tag der offenen Tür am Standort Nürnberg, ist unser Bewerbermanagementsystem „Concludis“ online gegangen. Seither ist es für Bewerber noch einfacher, mit Martha-Maria in Kontakt zu treten. Im Gespräch mit Volker Kiemle erläutern Sarah Heissig und Ralf Scholz von der Abteilung Zentrale Dienste Personal die Vorteile des Systems.

Warum wurde Concludis eingeführt?
SARAH HEISSIG: Zuvor gab es Papierbewerbungen, Mailbewerbungen und alles dazwischen. Bewerbungen mussten zu den zuständigen Personen geschickt werden, Abstimmungsprozesse waren zeitaufwendig und fehleranfällig. Ziel war, ein Portal zu schaffen, in dem alle Bewerbungen landen und zu dem alle Zugriff haben, die mit Bewerbungen zu tun haben.

Wie machen sich diese Vorteile bemerkbar:
SARAH HEISSIG: Es ist auf jeden Fall für die Sekretariate eine große Zeitersparnis: Die Vorauswahl von Bewerbern und Terminabstimmungen laufen jetzt effektiver, alle Unterlagen sind jederzeit zur Hand und die gesamte Kommunikation findet über Concludis statt. Natürlich wird aber auch noch persönlich mit den Bewerbern kommuniziert.

Wie ist der Ablauf?
RALF SCHOLZ: Die Bewerbung wird von Concludis elektronisch ausgewertet. Dabei werden Details aus dem Lebenslauf ausgelesen, die man sich einfach darstellen lassen kann, um beispielsweise Bewerber zu vergleichen. Die Bewerbung wird auf einem geschützten Server abgespeichert und die Daten werden nach Abschluss des Prozesses sicher gelöscht.

Wer hat auf das System Zugriff?
SARAH HEISSIG: Grundsätzlich jeder und jede, der oder die einstellt. Das ist in den Kliniken, Einrichtungen und Abteilungen genau geregelt. Man sieht also nur die relevanten Bewerbungen.

Wie viele Bewerbungen gehen in dasSystem ein?
RALF SCHOLZ: Wir bekommen ungefähr 4.000 Bewerbungen im Jahr, die von insgesamt rund 150 Mitarbeitenden bearbeitet werden. Dabei unterscheiden wir Bewerter, Entscheider und jene Mitarbeitende, die die Verwaltung übernehmen.

Warum rechnet sich das Programm?
RALF SCHOLZ: Zunächst einmal ist das System vollständig datenschutzkonform – was bei einer Bewerbung, die auf dem Schreibtisch oder im Outlook-Postfach liegt, nicht gewährleistet ist. Wir mussten hier etwas tun. Zudem sparen wir Porto, weil wir per E-Mail kommunizieren und keine Bewerbungen zurückschicken müssen. Und wir sparen Zeit: Zwischenbescheide, Einladungen und Absagen laufen weitestgehend automatisiert ab.

Was ist für die nahe Zukunft geplant?
SARAH HEISSIG: Wir wollen noch weitere Elemente integrieren, welche uns den Einstellungsprozess vereinfachen. Grundsätzlich geht es darum Ausschreibung, Bewerberauswahl und Einstellung so effizient wie möglich zu gestalten. Die Auswahl übernimmt aber im Unternehmen Menschlichkeit immer ein Mensch.

MM-178-Meinung.jpg

Meine Meinung

Martha-Maria-Leitbild Ziel 1:

Unsere Arbeit ist geprägt von der

Wertschätzung für den Menschen

Das erste Ziel unseres Martha-Maria Leitbildes ist ein großer, wichtiger, richtiger Satz - Ziel und Weg zugleich.

Die Wertschätzung für den Menschen, für jeden Einzelnen, ist begründet in seiner Würde. Diese, absolut und unantastbar, resultiert aus der sicheren Gewissheit, dass wir alle von Gott erschaffen und geliebt sind – mit unseren Stärken und Schwächen, Freude und Leid, in der Unendlichkeit und der Endlichkeit unseres Lebens auf Erden.

Die Wertschätzung als Konsequenz der Würde des Einzelnen ist Handlungsgrundsatz, Antrieb, Fundament und Kompass jedweder zwischenmenschlichen Interaktion. Sie ist unabdingbar in der Kommunikation mit Bewohnern, Angehörigen, Mitarbeitenden, Ehrenamtlichen und jedem Besucher unseres Hauses. Sie ist unabdingbar in der Ausführung einer jeden Handlung. Sie macht die Art unserer Pflege und Kontakte in jeder Beziehung aus, sie sichert Qualität. Sie veranlasst uns, für die uns anvertrauten Bewohner einzustehen, wenn diese es selber nicht mehr können, sie leitet uns, die spirituellen, emotionalen und körperlichen Bedürfnisse der uns anvertrauten Menschen zu achten und erfüllen – auch wenn wir diese nicht immer verstehen. Sie verpflichtet und ermöglicht uns, jeden auf seinem eigenen Weg zu begleiten – im Leben wie im Sterben.

Und das Beste an gelebter Wertschätzung: Sie kommt zurück! Zaubert uns ein Lächeln auf die Lippen, lässt uns zufrieden sein, durchatmen, Schwierigkeiten meistern und erholt in einen neuen Tag starten.

Lia Enukidze
Leitung Seniorenzentrum
Martha-Maria München

© 2020 Martha-Maria Impressum . Datenschutz.