x
Zu den Inhalten springen

Das Kirchengebäude

Die Eben-Ezer-Kirche: Das Zelt als Auftrag

Am 13. Juli 1969 wurde die Eben-Ezer-Kirche eingeweiht. Mit seiner markanten Form prägt das Gebäude das Gelände des Diakoniewerks Martha-Maria.

„Eben-Ezer“ heißt - wörtlich aus dem Hebräischen übersetzt: „Stein der Hilfe“. In 1. Samuel 7,12 meint dies ein steinernes Mahnmahl als Erinnerung an die erfahrene Hilfe von Gott.

Der Name entspricht vielen Erfahrungen in der Geschichte von Martha- Maria, die 1889 begonnen hat. Jahr um Jahr erlebte das Diakoniewerk Martha-Maria Gottes gnädige Führung. Als zum Beispiel die Martha-Maria- Einrichtungen in Nürnberg im Zweiten Weltkrieg zerstört wurden, hat Gott auch hier weitergeholfen. So entstand 1968 das neue Krankenhaus in Erlenstegen, 1969 wurde die Eben-Ezer-Kirche eingeweiht.

Mit etwas Fantasie ist die Grundidee des Architekten Professor Theophil Seemüller aus Stuttgart zu entdecken: eine Kirche mit Beton, Klinkerstein und Holz in Form eines Zeltes zu gestalten. Das Symbol des Zeltes steht für eine Kirche, die nach Gottes Auftrag zu den Menschen unterwegs ist.

Auffällig ist auch das schwere Betonkreuz an der Ostwand über dem Abendmahlstisch: Es drückt sich  förmlich aus der Wand heraus. So durchdringt die Gute Nachricht vom gekreuzigten Jesus Christus die Blockierungen von Lieblosigkeit und Unmenschlichkeit und die Verhärtungen durch Leiden, Tod und Trauer. Jesus Christus bringt das Heil für alle Menschen.

© 2019 Martha-Maria Impressum . Datenschutz.