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Wer ist die EmK?

Wer ist die Evangelisch-methodistische Kirche?

Die EmK (Evangelisch-methodistische Kirche) ist eine protestantische Freikirche, die eng mit anderen Kirchen und Konfessionen zusammen arbeitet und weltweit tätig ist.

In Deutschland gehören ihr rund 55.000 Menschen an. Sie ist der deutsche Zweig der internationalen United Methodist Church, zu der sich mehr als 11 Millionen Christen zählen.

Evangelisch heißt sie, weil sie in der Verkündigung des Evangeliums ihren Ursprung hat. Die Botschaft von der Liebe Gottes, die allen Menschen gilt, ist Inhalt und Maßstab für unser Leben. Darin ist die EmK mit allen anderen protestantischen Kirchen verbunden.

Methodistisch war ursprünglich eine spöttische Bezeichnung für eine Gruppe junger Studenten in Oxford (England) im 18. Jahrhundert. Sie versuchten, dem zu ihrer Zeit üblichen Schlendrian durch regelmäßiges Bibelstudium, gemeinsame Gebete, Dienste an Armen, Kranken, Arbeitslosen und Gefangenen einen anderen Lebensstil entgegenzusetzen. John Wesley (1703-1791) wurde bald zum führenden Kopf dieser Studentengruppe, aus der eine „Erweckungsbewegung“ wurde.

Aus dieser Bewegung, die auch viel Widerspruch erfuhr, entstanden nach und nach, zunächst in den USA, dann in vielen Teilen der Welt, methodistische Kirchen, um die Mitte des 19. Jahrhunderts auch in Deutschland, aus denen die heutige Evangelisch-methodistische Kirche hervorging.

Kirche wollte die methodistische Bewegung ursprünglich gar nicht werden. Allerdings hat John Wesley von Anfang an die Menschen, die durch methodistische Verkündigung zum Glauben gekommen waren, in Gruppen und Gemeinschaften gesammelt. Erst Widerstände der großen Kirchen und die Erfordernisse der Mission haben zur Bildung methodistischer Kirchen geführt.

Weitere Infos unter www.emk.de

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