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Klinik für Thoraxchirurgie

DKG-zertifiziertes Regionales Lungenkrebszentrum

Im Lungenkrebszentrum des Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau werden unsere Patientinnen und Patienten gemeinsam durch Thoraxchirurgen, Pneumologen und Onkologen sowie Strahlentherapeuten interdisziplinär betreut. In regelmäßigen Konsilen aller behandelnden Ärztinnen und Ärzte erfolgt die gemeinsame Beurteilung von Diagnostik und Therapie der betreuten Patienten.

 

Lungenkrebszentrum – alle Spezialisten unter einem Dach.

Die Klinik für Thoraxchirurgie am Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau ist seit Mai 2010 als erste Klinik Sachsen-Anhalts zertifiziertes und spezialisiertes Lungenkrebszentrum mit Empfehlung der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) und damit eines der ersten zertifizierten Lungenkrebszentren der neuen Bundesländer überhaupt. Die Zertifizierung als Lungenkrebszentrum wurde in Abstimmung mit der Deutschen Gesellschaft für Thoraxchirurgie (DGT) und der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie (DGP) unter dem Dach der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) konzipiert.

Voraussetzung für das Qualitätssiegel „Organkrebszentrum“ ist eine unabhängige Fachbegutachtung. Ein Organkrebszentrum muss auf der Basis qualifizierter Leitlinien interdisziplinäre Versorgungsstrukturen aufbauen und Qualität dokumentieren, was dann in vorgegebenem Rhythmus durch externe Überprüfungsverfahren, und eben nicht nur durch eigene Fachgesellschaften, bewertet wird. 

Ziel eines Lungenkrebszentrums ist es, durch die Einhaltung verbindlicher Qualitätsstandards an Bronchialkarzinom erkrankten Patienten eine optimale, umfassende Diagnostik, Therapie und Nachsorge zu gewährleisten.

Worin besteht der Vorteil einer Behandlung als Patient im Lungenkrebszentrum Martha-Maria Halle-Dölau?

Jedem Patienten stehen die modernsten, nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen ausgerichteten Methoden der Diagnostik und Behandlung zur Verfügung. Jährlich werden mehr als 400 Patienten mit neu diagnostiziertem Lungenkrebs im interdisziplinären Lungenkrebszentrum behandelt. Das Ziel ist einerseits Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung in klinisch anwendbare Untersuchungen und Behandlungen umzusetzen, andererseits Daten und Resultate medizinischer Behandlungen in zukunftsorientierte Studien und Forschungsprojekte einfließen zu lassen. 

Aus der Gesamtheit diagnostischer Informationen ergeben sich individuelle Profile von Patienten. Diese bilden zusammen mit etablierten klinischen Parametern die Grundlage für eine an aktuellen Leitlinien ausgerichtete und gleichzeitig auf den einzelnen Patienten optimal abgestimmte, individuelle Therapie.
Zu einem zertifizierten Lungenkrebszentrum gehört auch die enge Kooperation mit der hausinternen Psycho-Onkologie, der Seelsorge und dem Sozialdienst. Eine derart fachübergreifende und gut organisierte Vernetzung der Pneumologie, Thoraxchirurgie, Onkologie, Radiologie, Strahlentherapie und Anästhesie mit dem Pflegedienst, den Funktionsabteilungen und dem Psychosozialen Dienst „unter einem Dach“ bietet eine zügige und umfassende Versorgung mit dem Ziel einer langfristigen Verbesserung der Prognose und der Lebensqualität bei Lungenkrebspatienten.
Die interdisziplinäre Tumorkonferenz ist nicht nur eine wesentliche Vorgabe und Kernelement für die Zertifizierung, sondern auch das maßgebliche und entscheidende Gremium des Zentrums. Hier laufen die Informationen über jeden einzelnen Patienten zusammen, hier wird in interdisziplinärem Konsens das individuelle Behandlungskonzept in jedem Einzelfall festgelegt.

Dadurch wird nicht nur die Kompetenz der unterschiedlichen Fachbereiche zusammengeführt, sondern auch ein möglicher stationärer Aufenthalt optimal organisiert und sowohl für den Patienten als auch für das Krankenhaus effektiv gestaltet.

 

Was ist die Besonderheit des regionalen Lungenkrebszentrums Martha-Maria Halle-Dölau - Lungenklinik Ballenstedt?

Durch den Zusammenschluss des Lungenkrebszentrums Martha-Maria Halle-Dölau mit der Lungenklinik Ballenstedt wurde in 2012 das Regionale Lungenkrebszentrum gegründet. Es handelt sich hierbei um ein in Mitteldeutschland einmaliges Modell einer Zentrumsstruktur, in dem eine thoraxchirurgische Klinik zwei unabhängige Lungenkliniken versorgt. Darüber hinaus bestehen enge Beziehungen und Kooperationsverträge der Klinik für Thoraxchirurgie mit pneumologischen Kliniken/ Abteilungen anderer Krankenhäuser in Halle (Elisabeth-Krankenhaus, BG-Kliniken Bergmannstrost) und in der Umgebung (Gesundheitszentrum Bitterfeld-Wolfen, Basedow-Klinikum Merseburg-Querfurt, Ameos-Klinik Staßfurt, Helios-Klinik Eisleben, Krankenhaus Köthen). Auf Grund dieser engen Zusammenarbeit gelingt es, den Großteil der Lungenkrebspatienten im weiteren Umfeld in einer hochspezialisierten klinischen Einheit zu konzentrieren und damit ein Höchstmaß an Kompetenz und Erfahrung in das onkologische Behandlungskonzept einfließen zu lassen.

Leiter Lungenkrebszentrum

Oberarzt MU Dr. Stanislav Hajduch
Facharzt für Thoraxchirurgie
Facharzt für Allgemeinchirurgie 

Tel.: (0345) 559 1392
Fax: (0345) 559 1883

Zentrumskoordinatorin

Dr. med. Katharina Reuse
Fachärztin für Innere Medizin/Pneumologie
MVZ

Tel.:  (0345) 559 1451
Fax:  (0345) 559 1499

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