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Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau
Röntgenstraße 1
06120 Halle (Saale)
Telefon: (0345) 559-0
Halle@Martha-Maria.de

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20 Jahre Ökumenische Krankenhaushilfe am Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau

Festgottesdienst am 22.10.2017

Die ehrenamtlichen grünen Damen und Herren sind für unser Haus ein Segen und ein Geschenk. Das wurde in den Grußworten immer wieder betont. Seit 20 Jahren arbeiten sie in einem klar definierten Rahmen auf Stationen und im Patientenbegleitdienst bei der Aufnahme von Patienten und Patientinnen.

Grüne Damen und Herren stellen ihre Zeit zur Verfügung für das, was im Behandlungsalltag in der professionellen Pflege eine wichtige Unterstützung sein kann: zum Beispiel ein begleiteter Spaziergang draußen in unserem wunderbaren Park, eine Begleitung ins Cafe oder in den Kiosk, Gespräche.

Zeit zur Verfügung stellen auch die Angehörigen, die diesen Dienst ihrer PartnerINNen oder der Eltern und Großeltern mittragen. Deshalb war es wichtig, dass bei dieser Feier auch die Angehörigen eingeladen waren. So konnten sie sich überzeugen; ja – es ist wichtig, dass dieser ehrenamtliche Dienst geschieht.

Mit eingeladen waren auch die ehemaligen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen  und Mitarbeiter, wie zum Beispiel Ehepaar Wilde (Frau Wilde war leider gesundheitlich verhindert), das über viele Jahre Kinder von FRIEDENSDORF INTERNATIONAL begleitet hat, die hier ärztlich behandelt wurden. Diesen Kindern waren sie für eine bestimmte Zeit Ersatzeltern und so manches Kind hat Deutsch bei ihnen gelernt. 2001 wurden sie für dieses Engagement mit der Verdienstmedaille des Ministerpräsidenten Sachsen-Anhalts geehrt.

Auch die Initiative eine der ersten grünen Damen, Frau v. Reiche, die auf der Suche nach einem Krankenhaus war, in dem sie sich für den ehrenamtlichen Dienst an Patienten und Patientinnen einsetzen wollte, wurde gewürdigt.

Oberin Barbara Ide, bei der die Grünen Damen und Herren als Pflegedienstleitung in der Krankenhausstruktur organisatorisch und inhaltlich angebunden sind, betonte die gute Zusammenarbeit der Stationsleitungen mit den Grünen Damen und Herren.

Der ehemalige Geschäftsführers Klaus Straka, in dessen Ära die Arbeit der Grünen Damen und Herren begann, gab einen Einblick in die spannende Situation am Beginn des diakonischen Arbeitens im Krankenhaus, zu der auch der Beginn der ehrenamtlichen ÖKUMENSCHEN KRANKENHAUSHILFE zählte.

Der Geschäftsführer der christlichen Akademie, Frieder Badstübner, erläuterte die sich gegenseitig ergänzende Funktion von ökumenischer Krankenhaushilfe und der Krankenhausseelsorge. Er lobte die Bereitschaft der grünen Damen und Herren in einem eigens für sie von Oberin Barbara Ide zusammengestellten Fortbildungsprogramm immer wieder neu dazu zu lernen.

Der Geschäftsführer Pastor Markus Ebinger würdigte die gute Disziplin der grünen Damen und Herren, mit der sie sich an ihre vorgeschriebenen Aufgaben halten und sich so in die Struktur hilfreich einbringen.

Geschäftsführer Pastor Markus Ebinger predigte über die Geschichte aus Markus 2, in der vier Freunde ihren kranken Freund auf einer Matraze zu Jesus tragen, damit er ihm hilft. Er verwendete dieses Bild und sprach davon, dass die die ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen „Matrazenträger“ werden können: Menschen, die andere unterstützen können, zu der Hilfe zu finden, die sie brauchen. Und so können sie für eine begrenzte Zeit und unter der Wahrung der nötigen Distanz und Vertraulichkeit zu „Freunden/Freundinnen“ auf Zeit werden.

Da die Grünen Damen und Herren für andere ein Segen sind, wurden sie in diesem Gottesdienst auch für Ihren Dienst gesegnet und ermutigt.

Es war sichtbar, dass dieser Dienst ihnen ganz offensichtlich Freude macht.

Und so stand auf dem Programm zu lesen: Warum es mir Freude macht, grüne Dame oder grüner Herr zu sein: Anderen helfen zu können, bedeutet mir viel. Ich kann anderen Beistand leisten – dafür setze ich meine Zeit gerne ein. Menschen Gesellschaft leisten, die wenig oder keinen Besuch bekommen. In der Rente auch für andere Gutes tun, eine Aufgabe haben. Menschen kennenlernen, von denen ich lernen kann für mein eigenes Leben. Es ist ein Geben und ein Nehmen; ich gehe aus den Besuchen auch als Beschenkte…“

Impressionen
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