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Thoraxchirurgie

In der Chirurgischen Abteilung des Krankenhauses Martha-Maria München werden regelmäßig alle Eingriffe im Bereich des Brustkorbs und der Lunge durchgeführt. Hierzu gehören in erster Linie die Tumorerkrankungen, die in unserer Gesellschaft in den letzten Jahrzehnten dramatisch zugenommen haben.

Ein wesentlicher Fortschritt für die Patienten ist die Einführung der minimalinvasiven Lungeneingriffe, die ebenfalls in ihrer ganzen Breite in unserem Krankenhaus durchgeführt werden. Diese minimalinvasiven Eingriffe dienen zum einen der weiteren Abklärung unklarer Befunde im Bereich der Lunge und der Brustwand. Es können aber auch resezierende Eingriffe thorakoskopisch durchgeführt werden. Ein häufiges Problem sind wiederkehrende Pleuraergüsse, die minimalinvasiv sehr gut behandelt werden können.

Darüber hinaus werden auch andere Erkrankungen der Lunge behandelt, wie der so genannte Spontanpneumothorax oder entzündliche Erkrankungen. 

Behandlungsspektrum

  • Operative Behandlung von Lungenkrebs und Lungenmetastasen sowie bösartiger Erkrankungen von Mediastinum, Thoraxwand und Rippenfell
  • Erkrankungen des Mediastinums (z.B. Thymome, Lymphome, Keimzelltumore)
  • Thoraxwandtumore
  • Palliative Eingriffe (z.B. Pleurodese, dauerhafte Pleuradrainage)
  • Infektionen (z.B. Pleuraempyem, Lungenabszess, chronische Infektionen mit Zerstörung des Lungengewebes)
  • Gutartige Erkrankungen von Lunge, Mediastinum und Brustwand (z.B. Hamartome, Bronchiektasen, Zysten, Sequester)
  • Thoraxverletzungen (z.B. Hämatothorax, Rippenfrakturen, einschließlich deren Spätfolgen)
  • Pneumothorax
  • Hyperhidrosis
  • Tracheachirurgie mit einem hohen Grad an Spezialisierung zur operativen Behandlung von Erkrankungen der Luftröhre (z.B. Stenosen, Tumore)
  • Lungenvolumenreduktionschirurgie (LVRS) als palliative chirurgische Therapie für sorgfältig selektierte Patienten mit fortgeschrittenem Lungenemphysem im Rahmen eines interdisziplinären Behandlungskonzepts in enger Zusammenarbeit mit der Pneumologie in unserem Emphysemboard

Alle Patientinnen und Patienten mit onkologischen Erkrankungen der Thoraxorgane werden in der 2-wöchentlich stattfindenden interdisziplinären Tumorkonferenz diskutiert, an der Pneumologen, Radiologen, Strahlentherapeuten, Onkologen und Thoraxchirurgen teilnehmen.
Für allgemeine als auch spezielle Fragestellungen steht Patienten und Hausärzten eine thoraxchirurgische Spezial-Sprechstunde (Termine nur nach Vereinbarung) zur Verfügung.
Alle therapeutischen Maßnahmen erfolgen grundsätzlich in Absprache mit den behandelnden Pneumologen.

Minimal invasive Lungenchirurgie

Minimal invasive Lungenchirurgie oder VATS

Zunehmend hat sich in den letzten Jahren auch in der Thoraxchirurgie (wie schon z.B. in der Viszeralchirurgie zuvor) die minimal invasive Chirurgie etabliert, mittels derer eine Fülle von verschiedenen Erkrankungen behandelt werden kann. Zudem kann auch für rein diagnostische Zwecke minimal invasiv operiert werden, um z.B. eine Gewebeprobe aus der Lunge, der Pleura, des Mediastinums oder den Lymphknoten zu entnehmen.

In Fachkreisen spricht man von der "Video-Assisted Thoracic Surgery" oder kurz auch "VATS" genannt. Für eine VATS werden im Gegensatz zur offenen Operationsmethode lediglich drei wenige Zentimeter große Hautschnitte benötigt. Die Rippen werden dabei nicht gespreizt. So erholt sich der Patient sehr viel schneller, da die Traumatisierung für den Patienten viel geringer ist.

Operieren mit modernster technischer Ausrüstung

Durch den Einsatz moderner technischer Ausrüstung gewährleisten wir ein hohes Maß an Sicherheit für den Patienten

  • Einsatz der neuesten Imaging-Plattform mit hoch-qualitativer HD-Bildgebung speziell für die minimal invasive, video-assistierte Chirurgie
  • Speziell für die minimal invasive Lungenchirurgie entwickelte Instrumente

Operieren mit kleinsten Schnitten

  • 2 Schnitte, ca. 1cm klein: einmal am unteren Ende des Brustkorbs in einer Linie durch den vorderen Rand der Achselhöhle, sowie am Unterrand des Rippenbogens in Verlängerung der oberen Hüftschaufel 
  • Ein ca. 4 cm langer Schnitt am Unterrand der Achselhöhle zur Entfernung kranken Lungengewebes. Um Tumorzellen-Verschleppung zu vermeiden, wird das Lungengewebe stets mit einem Bergebeutel entnommen
  • Die Blutgefäße der Lunge und der Bronchien werden mit kleinen Titan-Klammern (Stapler) durchtrennt und bluttrocken-luftdicht versiegelt
  • Kosmetische Intradermalnaht der Haut
  • Die Thoraxdrainage wird in der Regel nach ca. 2-4 Tagen entfernt
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