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Die Olgahöhle

Die Olgahöhle Lichtenstein-Honau lockt als Ausflugsziel Jung und Alt. Sie gehört zum Seniorenzentrum Martha-Maria, aber während des Sommers ist sie sonntags von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr für jedermann zugänglich. Die Kalktuffsteinhöhle mit Blumenkohlsinter ist 170 Meter lang und war die erste elektrisch beleuchtete Schauhöhle Deutschlands.

Der erste große Höhlenraum wurde am 24. Oktober 1874 durch Johann Ziegler entdeckt. 1875 wurde die Höhle als Schauhöhle mit Kerzenbeleuchtung eröffnet und 1884 wurde die erste elektrische Beleuchtung installiert; mit Strom versorgt wurde sie über einen Ringanker-Dynamo, den das Wasserrad der gegenüberligenden Ölmühle antrieb. Der Dynamo lieferte eine elektrische Leistung von drei Kilowattstunden und ist bis heute - allerdings zum Motor umgebaut - erhalten. Die Beschaffungskosten betrugen 1.200 Goldmark.

Wenn man den Überlieferungen glaubt, kamen die Besucherinnen und Besucher anno dazumal weniger wegen des Tuff-Gesteins, sondern um die Beleuchtung zu bestaunen. Lange Zeit war die Olgahöhle verschlossen, da sie 1939 zum Naturdenkmal erklärt worden war.

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