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Großes Interesse an Patienten-Veranstaltung zum Thema Parkinson

Die Neurologische Klinik Martha-Maria Halle-Dölau hatte mit den ausgewiesenen Parkinson-Experten Chefarzt Dr. med. Frank Hoffmann und Oberarzt Dr. med. Sebastian Brock zu einer Patientenveranstaltung zum Thema Parkinson eingeladen. Als Gastrednerin war die Vorsitzende der Deutschen Parkinson-Gesellschaft, Magdalene Kaminski angereist. Der Einladung waren mehr als 70 Zuhörerinnen und Zuhörer gefolgt. Im Foyer fand zur gleichen Zeit eine Industrieausstellung statt.

Im vollbesetzten Konferenzsaal begrüßte die aus Köln angereiste Vorsitzende Magdalene Kaminski die zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörer mit den Worten: "toll, dass so viele gekommen sind"  und dankte Chefarzt Hoffmann und seinem Team für die Einladung: "Martha-Maria ist so ein freundliches Krankenhaus, das merkt man schon an der Rezeption". Die Fachkompetenz des Hauses sei unumstritten.  Sie erhalte täglich viele Anfragen zum Thema Parkinson und könne das Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau "wärmstens weiterempfehlen".

Frau Kaminski referierte dann über die S3-Behandlungsleitlinie Parkinson, deren Entwicklung aus Spenden von Mitgliedern finanziert werden konnte. Die Leitlinie stellt auf 470 Seiten Behandlungsempfehlungen des Morbus Parkinson für Ärzte dar und wurde von 57 unabhängigen Experten und 48 Fachgesellschaften anhand zahlreicher Studien entwickelt. Für die Patientinnen und Patienten, die nach dieser S3 Leitlinie behandelt werden, wird die höchste Qualitätsstufe garantiert.

Oberarzt Dr. Brock berichtete dann in seinem Vortrag von Symptomen der Parkinsonerkrankung, die über die reinen Bewegungsstörungen hinausgehen: Symptome der Psyche, des Magen-Darm-Traktes, der  Sinneswahrnehmungen, des Herz-Kreislauf-Systems oder der Urogenital-Systems. Hierfür gibt es gute Therapiemöglichkeiten.

Leider ist Parkinson nicht heilbar, aber - das betonte Chefneurologie Dr. Frank Hoffmann in seinem Vortrag - "die Therapiemöglichkeiten haben sich deutlich verbessert, so dass den meisten Patienten effektiv geholfen werden kann". Allerdings sei dafür  "die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden und Psychologen extrem wichtig."

Anschließend hatten Besucherinnen und Besucher bei einem kleinen Imbiss die Gelegenheit, mit den Ärzten ins Gespräch zu kommen und die Industrieausstellung zu besuchen.

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Magdalene Kaminski mit Oberarzt Dr. Sebastian Brock

Magdalene Kaminski mit Oberarzt Dr. Sebastian Brock

Chefarzt Dr. Frank Hoffmann begrüßt die Anwesenden im vollbesetzten Konferenzsaal

Chefarzt Dr. Frank Hoffmann begrüßt die Anwesenden im vollbesetzten Konferenzsaal

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