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Interessanter Austausch zwischen Chicuque und Halle

Am Dienstag, den 09.05.2017 besuchten fünf Mitarbeitende aus einem Krankenhaus in Chicuque, Mosambik, darunter auch die ärztliche Direktorin, das Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau.

Die Martha-Maria Stiftung engagiert sich seit Jahren für das „Hospital Rural de Chicuque“ in Mosambik, ein Partnerkrankenhaus von Martha-Maria Halle-Dölau. Zwischen beiden erfolgt ein reger Austausch an Hospitationen von Ärzten, Pflegenden und Schülern. Viele Spenden wurden im Laufe der Jahre schon in Form von Material und Geld dorthin geschickt.

Der Ärztliche Direktor Prof. Wolfgang Schütte hieß die Gäste in Dölau herzlich willkommen, erklärte die für die Gäste völlig fremden Strukturen der Krankenversorgung in Deutschland und beantwortete einige Fragen mit Hilfe der Dolmetscherin Frau Lima-Reis. Die Delegation wurde dann von der Schmerzschwester Silvia Schulz in einem Rundgang durch das Haus geführt. Besonders die Apotheke mit den Regalen, prall mit Medikamenten gefüllt, die in Mosambik so schwer zu bekommen sind, erregte großes Interesse. Am Nachmittag stellten Idalia Macheve (Allgemeinärztin und ärztliche Direktorin), Timoteo Jeque (Oberarzt der Chirurgie), Mauricio Cumbi (Pflegedienstleiter), Sara Nhabanga (Gesundheits- und Krankenpflegerin), Joao Abrao (Pharmakologe) den Mitarbeitenden des Krankenhauses Martha-Maria in Dölau die ärztliche Versorgung und ihren Alltag im Krankenhaus Chicuque in der Provinz Mosambik, vor.

Anfang April diesen Jahres waren fünf Krankenpflegeschüler aus Nürnberg nach Mosambik zu einer vierwöchigen Hospitation gereist. Filip Toupal, einer der Schüler, begleitete die Mosambik-Delegation nach Halle und berichtete aus der Sicht der Schüler über den Aufenthalt in Afrika. Er zeigte beeindruckende Bilder vom Alltag im Krankenhaus.

Im Februar diesen Jahres gab es einen Wirbelsturm „Dineo“ der einiges in Chicuque verwüstete, auch große Teile des Krankenhauses. Ganz besonders wurden Behandlungsräume, Mitarbeiterunterkünfte und das medizinische Lager getroffen. Es mussten sogar OP´s abgesagt werden, weil keine Handschuhe mehr vorhanden waren und es werden derzeit immer noch Handschuhe gewaschen und auf der Wäscheleine getrocknet, weil die kaum zu kriegen sind. Die Wäsche im Krankenhaus wird mit der Hand gewaschen, weil die Stromversorgung für die Waschmaschinen nicht geeignet ist. Im Krankenhaus arbeiten ca. 250 Mitarbeiter die etwa 25.000 Patienten pro Jahr versorgen.

Wer dem „Hospital Rural de Chicuque“ helfen möchte kann spenden auf das Spendenkonto: 402 507 404, Evangelische Kreditgenossenschaft Nürnberg BLZ 520 604 10.

Bericht: Azubi Jennifer Halfmann /M. Hoffmann, ÖA

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Die Delegation im Krankenhaus unterwegs mit Sr. Silvia Schulz.

Die Apotheke fanden die Gäste aus Mosambik sehr interessant.

Die ärztliche Direktorin (ganz rechts im Bild) beim Vorstellen des Krankenhauses in Mosambik.

Frieder Badstübner bedankt sich bei der Delegation für die spannenden Einblicke in den Krankenhausalltag in Chicuque.

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