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Gewappnet für den Ernstfall: Katastrophenübung erfolgreich absolviert

Ein brennender Öltank, ein verunglückter Bus, mehr als 80 Verletzte: Mit einer Großübung haben die Feuerwehren, Rettungsdienste, Katastrophenschutz und Krankenhäuser am 18. Mai in Nürnberg den Ernstfall geprobt. Auch das Krankenhaus Martha-Maria war an der Übung mit dem Namen „Oleum“ beteiligt.

Katastrophen müssen regelmäßig geübt werden. Am 18. Mai 2019 war es in Nürnberg so weit: Feuerwehren, Rettungsdienste, Katastrophenschutz und Krankenhäuser veranstalteten eine Großübung. Das Szenario: Im Nürnberger Hafen war ein Tanklager in Brand geraten, nach der Straßensperrung verunglückte ein Bus mit vielen Passagieren. Insgesamt wurden mehr als 80 Menschen verletzt, davon zahlreiche schwer. Drei Krankenhäuser, darunter das Krankenhaus Martha-Maria, nahmen die Verletzten auf. Dazu wurde ein interner Krisenstab gebildet, der die Versorgung der Patienten organisierte und im Kontakt mit der Führungsgruppe Katastrophenschutz stand. Mehr als 50 Mitarbeitende – Pflegekräfte, Ärzte, Technik- und Verwaltungsdienst – waren im Einsatz. Insgesamt waren rund 900 Menschen an der Übung beteiligt.

Zentral dabei war die Triage, die Erstbegutachtung durch spezialisierte Ärzte, direkt vor der Notaufnahme. Danach wurden die Patienten unverzüglich weiterbehandelt – je nach Grad ihrer Verletzung. Im Haus waren auch suchende Angehörige, die von der Krankenhaus-Seelsorge betreut wurden. Insgesamt kamen 17 Patienten ins Krankenhaus Martha-Maria. 

„Die Übung hat gezeigt, dass wir auf solche Situationen gut vorbereitet sind“, erklärte Krankenhaus-Geschäftsführer Harald Niebler nach der Übung. „Dennoch werden wir im Nachgang die Übung evaluieren und die Abläufe weiter optimieren.“ Alle Bereiche hätten in der Patientenversorgung optimal zusammengearbeitet und die Übungs-Patienten gut versorgt. Gleichzeitig sei der Regelbetrieb weitergelaufen, es gab keine Einschränkungen bei der Versorgung der regulären Patienten, erklärte der Geschäftsführer.

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In der Notaufnahme wurden die Patienten von Sanitätern übergeben.

Alle Verletzten wurden vom Triage-Arzt begutachtet

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