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Neue Martha-Maria-Kindertagesstätte eröffnet

Mehr Platz, eine neue Burg, schönere Räume: Mit einem bunten Fest ist am 11. Juli die neue Kindertagesstätte Martha-Maria in Nürnberg-Erlenstegen eröffnet worden. Künftig können dort 111 Kinder betreut werden.

Nach drei Jahren Planungs- und Bauzeit ist am 11. Juli die neue Kindertagesstätte Martha-Maria in Nürnberg-Erlenstegen eröffnet worden. Der Neubau ist jetzt zweigeschossig und bietet zusammen mit der bestehenden Kinderkrippe Platz für 111 Kinder. „Wir freuen uns, dass wir Kindern und Eltern so schöne Räume in einer naturnahen Umgebung bieten können“, sagte Direktor Andreas Cramer, der Vorstandsvorsitzende des Diakoniewerks Martha-Maria, bei der Eröffnung. Für Martha-Maria sei es eine besondere Aufgabe und Verpflichtung, Kindern frühkindliche Bildung und Fürsorge zukommen zu lassen.

Oberin Roswitha Müller dankte dem Nürnberger Jugendamt und der Stadtverwaltung Nürnberg für die tatkräftige Unterstützung beim Neubau. Ihr Dank galt auch den Eltern, die den Umzug ins provisorische Quartier und zurück mitgetragen hatten, und vor allem auch den Mitarbeitenden für das große Engagement vor und während des Umbaus. Sie beglückwünschte die Kinder zu ihrem neuen "Nest zum Fliegen", wie es im pädagogischen Konzept heißt. Architekt Harald Schmidt berichtete aus der Baugeschichte und freute sich, dass die neuen Räume schon mit Leben gefüllt sind. Einrichtungsleiterin Angela Taubmann dankte dem Kita-Team und erzählte von einem Apfelbaum, der jetzt zur Einweihung gepflanzt wird.

Für das Krankenhaus und das angrenzende Seniorenzentrum überbrachten der Ärztliche Direktor, PD Dr. Karsten Pohle, Pflegedienstleiter Harald Raab-Chrobok und Einrichtungsleiterin Anita Langenbach Grüße. Dabei wurde betont, wie sehr das attraktive Angebot der Kindertagesstätte auch hilft, Mitarbeitende mit Kindern zu gewinnen und zu halten.

Beim Bau selbst wurde auf Nachhaltigkeit Wert gelegt. So wurde der vorhandene Keller erhalten und darauf eine Mischkonstruktion aus Holz und Massivbau errichtet. Insgesamt hat das Diakoniewerk 2,37 Millionen Euro investiert, beteiligt waren dabei mehr als 30 Firmen. Die Gesamtfläche hat sich auf 644 Quadratmeter mehr als verdoppelt.

Im Garten, der an den Nürnberger Reichswald angrenzt, erwartet die Kinder eine ganz besondere Neuheit: die Nürnberger Spielburg, geplant von den Landschaftsarchitekten Grosser-Seeger & Partner und gebaut von der Firma Krambamboul. Die Burg erstreckt sich mit einer Größe von sieben mal acht Metern über den Spielplatz der Krippen- sowie der Kindergartenkinder. Finanziert wurde die Burg teilweise von der Martha-Maria-Stiftung. „Nürnberg ist eine Stadt von Geschichte geprägt, das möchten wir den Kindern vermitteln und einen Wiedererkennungswert schaffen“, erklärt die Leiterin der Kindertagesstätte Angela Taubmann. „Außerdem wird der Bewegungsdrang der Kinder gefördert, man kann über eine Hängebrücke balancieren, klettern, rutschen und kriechen. Durch das tolle Material und die Form der Burg wecken wir die Lust auf Spiel und Bewegung und machen Mut, Wagnisse einzugehen und Ängste zu überwinden.“ Das sei auch im pädagogischen Konzept der Kindertagesstätte ausdrücklich so beschrieben.

  • Direktor Andreas Cramer begrüßte die Gäste.
  • Oberin Roswitha Müller dankte allen Beteiligten und vor allem den Mitarbeitenden der Kindertagesstätte.
  • Viele Gäste waren zur Eröffnung gekommen.
  • Auch Kita-Leiterin Angela Taubmann dankte den Eltern und ihrem Team.
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