Erklärung zur Barrierefreiheit
Das Diakoniewerk Martha-Maria e.V. ist bestrebt, seine Web-Auftritte im Einklang mit den nationalen und europäischen Rechtsvorschriften barrierefrei zugänglich zu machen. Dazu zählen insbesondere das Behindertengleichstellungsgesetz (BGG), die Vorgaben der Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung (BITV 2.0), die Europäische Norm EN 301 549, die Web Content Accessibility Guidelines (WCAG 2.1) und PDF/UA Standard sowie die Richtlinie (EU) 2016/2102 des Europäischen Parlaments und des Rates.
Stand der Vereinbarkeit mit den Anforderungen
Die Websites und mobilen Anwendungen des Diakoniewerks Martha-Maria e.V. beachten die oben genannten Rechtsvorschriften bereits in weiten Zügen. Es werden kontinuierliche Anstrengungen unternommen, um bestehende Barrieren zu identifizieren und zu beseitigen.
Wir arbeiten unter anderem mit unserer Agentur zusammen, um regelmäßig die gesetzlichen Vorgaben zu überprüfen und Korrekturen zu ergreifen.
Zusammenfassung der umgesetzten Barrierefreiheitsmaßnahmen
Im Rahmen der Umsetzung des Barrierefreiheitsgesetzes (BFSG) haben wir verschiedene Maßnahmen umgesetzt, um die Zugänglichkeit der Webseite zu verbessern. Nachfolgend eine Auflistung der umgesetzten Anpassungen sowie eine kurze Erläuterung der jeweiligen Änderungen:
1. Verbesserung der Erreichbarkeit und Identifizierbarkeit von Elementen
- Elemente mit zugänglichem Namen versehen: Damit Screenreader die Inhalte besser erkennen können, wurden allen eingebetteten Rahmen aussagekräftige Namen hinzugefügt.
- Links mit wahrnehmbarem Text ergänzt (Breadcrumb, Job-Detail-Seite, Telefonliste): Links wurden so angepasst, dass sie auch für Screenreader und Nutzer mit Sehbeeinträchtigungen verständlich sind.
2. Verbesserung der Struktur und Navigation
- Eindeutige Landmarken für Spenden-Banner: Damit Screenreader die Inhalte korrekt erfassen können, wurden eindeutige Rollen oder Kombinationen aus Rolle, Label und Titel ergänzt.
- Einführung einer "main landmark" auf bestimmten Seiten (Telefonliste, Dienstplan): Die Hauptinhaltsbereiche dieser Seiten wurden klar definiert, um die Navigation zu erleichtern.
- Ergänzung einer Überschrift der ersten Ebene (H1) auf relevanten Seiten: Dies betrifft die Telefonliste und den Dienstplan, um eine logische Hierarchie und Orientierung für Nutzer zu gewährleisten.
3. Verbesserung der Lesbarkeit und Nutzerfreundlichkeit
- Farbkontrast optimiert (Content-Navigation, Dienstplan-Woche, Dienstplan-Monat): Elemente wurden überarbeitet, sodass sie die Mindestanforderungen an Farbkontraste erfüllen, um die Lesbarkeit für sehbeeinträchtigte Nutzer zu verbessern.
- Überschriftenhierarchie verbessert (Footer, YouTube Privacy Banner, Suchseite, Spenden-Banner): Die Reihenfolge der Überschriften wurde so angepasst, dass sie logisch und nachvollziehbar aufeinander aufbauen, um eine klare Struktur für Screenreader-Nutzer zu gewährleisten.
4. Verbesserung der Zugänglichkeit für Formulare
- Elemente mit zugänglichem Namen versehen (Telefonliste): Formularfelder wurden so optimiert, dass sie für Screenreader korrekt erkennbar und verständlich sind.
5. Lesen und Sehen
Seit Januar 2026 steht auf unseren Websites der Assistent Eye-Able® zur Verfügung. Damit können Sie die Darstellung an Ihre Bedürfnisse anpassen – zum Beispiel Inhalte vergrößern, den Kontrast erhöhen oder sich Texte vorlesen lassen.
Wir haben die Farbkontraste von Links, Schaltflächen, Download-Hinweisen und der Fußzeile so angepasst, dass sie die Mindestanforderungen erfüllen.
Für eine bessere Lesbarkeit haben wir den Zeilenabstand im Fließtext erhöht.
6. Bilder und Videos
Seit Juni 2025 unterstützt uns ein KI-gestütztes Verfahren bei der Beschreibung von Bildern. Fehlt einem Bild ein Alternativtext, wird er beim Speichern der Seite automatisch erzeugt und kann anschließend von unserer Redaktion geprüft werden.
Eingebettete Videos erhalten einen Titel aus den hinterlegten Angaben, damit Menschen, die Screenreader nutzen, erkennen, um welches Video es sich handelt.
7. Bedienung per Tastatur
Über den Link „Zum Inhalt springen“ gelangen Sie direkt zum Inhalt der Seite, ohne zuerst durch die Navigation zu gehen.
Das Hauptmenü mit allen Unterebenen, die Sprachauswahl, Reiter (Tabs) sowie Auswahlfelder in Formularen lassen sich vollständig mit der Tastatur bedienen.
Videos lassen sich per Tastatur starten. Solange ein Video geöffnet ist, bleibt die Bedienung im Videofenster. Nach dem Schließen geht es an der vorherigen Stelle weiter.
Bei Kacheln, Reitern und Auswahlfeldern ist deutlich sichtbar, welches Element gerade den Tastaturfokus hat.
8. Bewegte Inhalte
Bildwechsler (Slider), Videos und bewegte Bildergalerien im Kopfbereich lassen sich jederzeit anhalten – auch auf mobilen Geräten.
Ist auf Ihrem Gerät die Einstellung „Bewegung reduzieren“ aktiv, starten Bildwechsler und Bildergalerien angehalten und die Standortkarte verzichtet auf Animationen.
9. Screenreader
Links, die in einem neuen Fenster öffnen, werden als solche angekündigt.
Schaltflächen und Links, die nur aus einem Symbol bestehen, haben verständliche Namen, zum Beispiel „Startseite“, „Suche starten“ oder „Menü schließen“.
Auswahllisten sind beschriftet und fremdsprachige Einträge in der Sprachauswahl sind entsprechend ausgezeichnet.
10. Stellenbörse
Stellenanzeigen tragen den Stellentitel als Seitentitel und haben eine durchgängige Überschriftenstruktur.
Bei der Jobsuche wird die Anzahl der Treffer nach jeder Filteränderung angesagt. Die Filter sind nach Themen gruppiert.
Auf mobilen Geräten wird angekündigt, ob der Filterbereich geöffnet oder geschlossen ist.
Diese Maßnahmen tragen wesentlich dazu bei, die Barrierefreiheit der Webseite zu verbessern und allen Nutzern eine bessere Nutzungserfahrung zu ermöglichen.
Wir arbeiten fortlaufend daran, nicht barrierefreie Inhalte zu überarbeiten. Dazu gehören beispielsweise die fortlaufende Überarbeitung von PDF-Dateien, die Übersetzung von Texten in einfache Sprache, die aussagekräftige Benennung von Videos und die Navigation via Tastatur in allen Elementen.
Einschränkungen und Hinweise zur einfachen Sprache
Aus rechtlichen und inhaltlichen Gründen ist es uns leider nicht möglich, alle Inhalte in einfacher Sprache anzubieten. Insbesondere bei medizinischen Behandlungsverfahren könnte eine vereinfachte Darstellung zu Missverständnissen oder einer verfälschten Wiedergabe führen. Es handelt sich um medizinische Fachsprache. Jede Veränderung birgt die Gefahr, den Inhalt zu verzerren und dadurch gesundheitliche Risiken hervorzurufen. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Datum der Erstellung
Diese Erklärung wurde am 13. März 2025 erstellt und rechtlich geprüft. Die letzte Überarbeitung hat am 6. November 2026 stattgefunden. Weitere Prüfungen und Überarbeitungen finden in regelmäßigen Abständen statt.
Barrieren melden: Kontakt und Feedback-Möglichkeit
Wenn Sie bestehende Barrieren entdecken oder Informationen zur Umsetzung des BFSG erfragen wollen, können Sie sich gerne bei uns melden. Das geht postalisch oder per E-Mail.
- E-Mail: barrierefreiheit@martha-maria.de
- Diakoniewerk Martha-Maria e.V.
Stadenstraße 60
90491 Nürnberg
Deutschland
Bitte verwenden Sie bei der Kontaktaufnahme den Betreff „Barriere melden“. Wir sind bemüht, Ihre Anliegen schnellstmöglich zu bearbeiten und Lösungen zu finden.
Schlichtungsstelle und Durchsetzungsverfahren
Falls Ihre Anliegen nicht zufriedenstellend bearbeitet werden, können Sie sich nach §16 BGG (Behindertengleichstellungsgesetz) an die Schlichtungsstelle des Bundes wenden. Die Schlichtungsstelle hat die Aufgabe Konflikte rund um das Thema Barrierefreiheit außergerichtlich zu lösen.
Sie erreichen die Schlichtungsstelle unter folgender Adresse:
- Schlichtungsstelle nach dem Behindertengleichstellungsgesetz
bei dem Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen
Mauerstraße 53
10117 Berlin
Deutschland - Telefon: 030 18 527-2805
- Fax: 030 18 527-2901
- E-Mail: info@schlichtungsstelle-bgg.de