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PD Dr. med. Wolfgang Wüst, Chefarzt der Radiologie

„Künstliche Intelligenz wird unsere Arbeitsweise grundlegend verändern“

09.12.2020

Der neue Chefarzt des Instituts für Radiologie: PD Dr. med. Wolfgang Wüst

Sie ist ein Dreh- und Angelpunkt im komplexen Geflecht des medizinischen Krankenhausbetriebes – die Radiologie. Nach stolzen 33 Jahren wurde der bisherige Chefarzt Professor Dr. med. Karl Engelhard im Herbst in den Ruhestand verabschiedet. Engelhard hat die Radiologie am Krankenhaus Martha-Maria entscheidend geprägt, viel geforscht und die Abteilung zusammen mit seinem Team in die Moderne geführt.

Wer ist sein Nachfolger, der die Radiologie in die Zukunft führen wird? Wir stellen Ihnen PD Dr. med. Wolfgang Wüst vor:

Wie war Ihr Start im Martha-Maria?
PD Dr. med. Wolfgang Wüst: Sehr gut. Ich wurde herzlich von meinem neuen Team begrüßt und hatte eine schöne Einführungsveranstaltung. Die Stimmung in der Abteilung, aber auch im gesamten Krankenhaus ist sehr familiär, so dass man sich hier schnell wohlfühlt.

Wie ist die Radiologie im Krankenhaus Martha-Maria aufgestellt?

Wüst: Die Radiologie im Martha-Maria verfügt über ein tolles Team und einen sehr modernen Gerätepark. Diese Modernität ist in unserem Fachbereich natürlich besonders wichtig, da der technische Fortschritt ganz wesentlich die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten beeinflusst. Neben MRT, CT, Sonografie und Durchleuchtungsuntersuchungen können wir den Patienten auch minimalinvasive Eingriffe wie etwa eine MRT-gesteuerte Biopsie der Prostata oder therapeutische Maßnahmen wie das Verkochen von Metastasen oder Primärtumoren (Mikrowellenablation) anbieten. Aber auch Vorsorgeuntersuchungen der Prostata, des Kopfes, der Lunge, des Herz- und Gefäßsystems oder auch des Abdomens können bei uns durchgeführt werden. Damit verfügen wir über ein sehr breites radiologisches Spektrum.

Was sind aktuell die spannendsten Entwicklungen in der Radiologie?

Wüst: Künstliche Intelligenz mit all ihren Facetten. Hinter der Vielzahl an Bildern, die wir tagtäglich anfertigen, steht eigentlich eine riesige Datenmenge, die es gilt auszuwerten. Hier stößt der Mensch an seine Grenzen und gewinnt durch die künstliche Intelligenz wertvolle Unterstützung. Die Entwicklungen in den nächsten Jahren werden wahrscheinlich unsere Arbeitsweise grundlegend verändern. Dies wird die Diagnostik und Therapie des Patienten noch einmal deutlich verbessern können.

Wie sieht eine gelungene Zusammenarbeit zwischen niedergelassenen und Klinik-Ärzten für Sie aus?

Wüst: Ziel dieser Zusammenarbeit ist es natürlich, den Patienten optimal zu versorgen. Wir freuen uns, wenn wir unsere niedergelassenen Kollegen bei der Behandlung ihrer Patienten unterstützen können und bieten daher eine zeitnahe Terminvergabe und eine moderne radiologische Diagnostik und Therapie an. Bei jedem ambulanten Patienten wird der Befund im Anschluss an die Untersuchung besprochen und ausführlich erklärt. Ein kollegialer, interdisziplinärer Austausch mit unseren Zuweisern rundet für mich eine gelungene Zusammenarbeit ab.

Was macht für Sie das „Unternehmen Menschlichkeit“ aus?

Wüst: Dass der Mensch im Mittelpunkt unserer Bemühungen steht und wir uns für jeden Patienten ausreichend Zeit nehmen. Wir wollen, dass der Patient sich bei uns wohl fühlt. Die wenigsten Menschen gehen wohl gerne zum Arzt, so dass es unsere Aufgabe ist, diese Zeit so angenehm wie möglich zu gestalten.

Was hilft Ihnen, um eine gute Work-Life-Balance zu realisieren?

Wüst: Meine Frau und meine 3 Kinder.

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