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Neue Chefärztin in der Gefäßchirurgie am Krankenhaus Martha-Maria in Nürnberg

19.10.2022

Gefäßerkrankungen zählen zu den häufigsten Erkrankungen in unserer Gesellschaft. Risikofaktoren sind beispielsweise Rauchen, ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel oder Diabetes mellitus. Die Folge ist eine Arteriosklerose, also Gefäßverkalkungen am gesamten Körper. Um all das gar nicht erst entstehen zu lassen oder frühzeitig zu erkennen, sind eine präzise Diagnostik und modernste Therapien von enormer Bedeutung.

Neue Chefärztin in der Gefäßchirurgie am Krankenhaus Martha-Maria

Dr. Beatrix Cucuruz leitet ab sofort die Klinik für Gefäß- und endovaskuläre Chirurgie am Krankenhaus Martha-Maria in Nürnberg.

Die 42-jährige Medizinerin ist verheiratet, Mutter einer 7-jährigen Tochter und sie ist kein neues Gesicht bei Martha-Maria:  Zuvor war sie bereits als Oberärztin am Krankenhaus tätig und konnte außerdem Erfahrungen an den Unikliniken Regenburg, Frankfurt und Halle sammeln. Durch ihre langjährige Berufserfahrung im gesamten gefäßchirurgischen Spektrum verfügt Dr. Beatrix Cucuruz nicht nur über eine umfangreiche fachliche Kompetenz, sondern sie will am Krankenhaus Martha-Maria auch neue Schwerpunkte etablieren, die nirgends sonst in der Region behandelt werden.

Im Interview stellen wir die neue Chefärztin Dr. Beatrix Cucuruz und ihre Pläne vor!

Frau Dr. Cucuruz, Glückwünsch zur neuen Leitungsposition bei Martha-Maria!

Vielen herzlichen Dank! Ich freue mich, dass ich eine solch renommierte Klinik für Venenerkrankungen übernehmen kann. Das Team und seine Arbeit haben deutschlandweit einen hervorragenden Ruf und ich fühle mich geehrt, dass ich in diesem Sinne weiterpraktizieren darf und möchte dennoch künftig auch einige neue Impulse setzen.

Welche Menschen sind bei Ihnen an der Klinik genau richtig?

Das sind Patientinnen und Patienten mit Gefäßerkrankungen, also im Prinzip alles was mit Venen und Arterien zu tun hat. Dazu zählen beispielsweise die Krampfadern, Aussackungen der Arterien und Venen (Aneurysmen), Engstellen und Verschlüsse durch zum Beispiel Verkalkungen, dazu gehört unter anderem die Schaufensterkrankheit an den Beinen. Auch Frauen mit Lipödem sind bei uns richtig.

Wie werden denn diese Erkrankungen erkannt und behandelt?

Erste Beschwerden sind oftmals schwere und müde Beine – das kann übrigens in jedem Alter auftreten. Als ersten Schritt empfehle ich, dass die Patientinnen und Patienten einen Termin in unserem Martha-Maria MVZ  Gefäßzentrum in der Oberen Turnstraße in Nürnberg vereinbaren. Dort halte ich selbst Sprechstunden ab und wir können per Ultraschalluntersuchung hochauflösend alle Gefäße darstellen und anschließend eine genaue Diagnose erstellen und ambulante Eingriffe vornehmen. Falls speziellere operative Eingriffe nötig sind, werden Patientinnen und Patienten  direkt  im Krankenhaus Martha-Maria in Nürnberg behandelt um danach wieder eine bessere Lebensqualität zu haben.

Sie haben viel Erfahrung mit angeborenen Gefäßmalformationen und wollen diesen Bereich neu etablieren am Krankenhaus Martha-Maria in Nürnberg. Was ist das denn konkret?

Der Unterschied zu den anderen Gefäßerkrankungen, die man meist im Laufe des Lebens durch den Lebensstil bekommt, liegt darin, dass es sich bei den Malformationen um angeborene Veränderungen der Gefäße handelt. Dabei können sowohl die Arterien, Venen oder Lymphgefäße betroffen sein. Das Spektrum reicht von rein kosmetischen Problemen wie etwa einem angeborenen roten Fleck auf der Haut (Feuermal), bis zu schwerwiegenden und lebensbedrohlichen Krankheitsbildern. Diese Malformationen können jedes Organ im Körper betreffen, deshalb bin ich froh über die gute interdisziplinäre Zusammenarbeit mit unserem Institut für Radiologie hier am Krankenhaus Martha-Maria und mit unserer Angiologie. Auch über die sehr gute Vernetzung und Kooperation mit den Unikliniken Regensburg und Halle bin ich sehr dankbar. Übrigens: Ich forsche auch an diesen Unikliniken um diese Malformationen noch besser verstehen zu können und um eine für jeden Patienten individuell zugeschnittene Therapie bieten zu können. Somit bin ich immer auf dem aktuellsten Stand der Therapiemöglichkeiten, was ein enormer Vorteil für meine Patientinnen und Patienten ist. Viele nehmen einen weiten Weg auf sich um eine Linderung der Beschwerden zu erhalten – das weiß ich sehr zu schätzen.

 

Kontakt:

Krankenhaus Martha-Maria, Klinik für Gefäß- und endovaskuläre Chirurgie, Telefon: 0911 -959 186225

MVZ Martha-Maria Gefäßzentrum Nürnberg, Telefon 0911- 27061-0

 

 

 

 

 

 

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