Diakoniewerk Martha-Maria
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Umweltministerium zu Besuch

04.12.2025

Fördermittelbeauftragte würdigt Klimaanpassungsaktivitäten bei Martha-Maria.

Am Freitag, den 21. November, besuchte Frau Dr. Eva Schindler, Referentin für Finanzierung und Förderangelegenheiten der Anpassung an die Folgen des Klimawandels im Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN), das Diakoniewerk Martha-Maria. Sie machte sich persönlich ein Bild von den bisherigen Aktivitäten, Ergebnissen und Erfolgen zur Klimaanpassung.

Projekt Klimaanpassung

Das BMUKN unterstützt Martha-Maria dabei, sich auf die Folgen der Klimaveränderungen vorzubereiten und sich daran anzupassen. Auf Grundlage der „Förderrichtlinie Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen“ wurde die Schaffung einer Stelle für Klimaanpassung ermöglicht. Diese Stelle initiiert notwendige Anpassungsprozesse in den Gesellschaften und Einrichtungen von Martha-Maria und verfolgt sie langfristig nach. Ziel ist es auch, beispielhafte Projekte für andere Träger und deren Einrichtungen zu schaffen.

Dr. Schindler zeigte sich hoch erfreut über den aktuellen Stand des Projektes und die bereits erreichten Ergebnisse. Besonders der Aufbau der einrichtungsspezifischen Klimateams sowie die dadurch geplante langfristige Nachhaltigkeit bei der Nachverfolgung, Priorisierung und Umsetzung möglicher Maßnahmen aus den Klimarisikoanalysen leisten einen wichtigen Beitrag zur Anpassung von Martha-Maria.

Gemeinsam mit Annette Wachsmann, der Klimaanpassungsbeauftragten bei Martha-Maria, will Dr. Schindler den Austausch fortsetzen – insbesondere darüber, wie die Zusammenarbeit zwischen sozialen Einrichtungen und Kommunen zu Klimaanpassungsthemen weiter ausgebaut werden kann.

Anpassung ist nötig

Die zunehmenden Auswirkungen des Klimawandels sind auch in Deutschland deutlich spürbar: Einer der wärmsten Sommer seit Beginn der Temperaturaufzeichnung und eine der frühesten Eröffnungen der Skisaison im Allgäu verdeutlichen die Extreme. Hitzewellen, Dürren, Starkregen und Sturzfluten treten häufiger auf, dauern länger an und nehmen an Intensität zu. Soziale Einrichtungen wie Martha-Maria sind besonders betroffen, da dort kranke, pflegebedürftige und alte Menschen sowie Kinder betreut werden – Menschen, die empfindlich auf diese Veränderungen reagieren und sich oft nicht selbst schützen können.

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