Diakoniewerk Martha-Maria
Betreuung und Fürsorge im Seniorenzentrum Eckental-Forth von Martha-Maria
Herkunft, Werte und Ziele

Über uns

Wir sind das Unternehmen Menschlichkeit

Martha-Maria: Wer wir sind, was uns auszeichnet und antreibt

Beim Diakoniewerk Martha-Maria arbeiten mehr als 4.100 Menschen aus über 75 Nationen. Das beginnt beim Altenpfleger geht über die Controllerin, den Koch, die Diakonisse und die Sekretärin bis hin zum Techniker.

Dabei treibt uns alle unser Leitmotiv an: Wir sind das Unternehmen Menschlichkeit. Wir arbeiten für Menschen. Wir sind für die Menschen da, die sich Martha-Maria anvertrauen. Das gilt für die Bewohner in den Senioreneinrichtungen, Patienten im Krankenhaus, Gäste in unseren Hotels, Schüler in der Ausbildung und auch Krippen- und Kindergartenkinder.

Ihnen allen helfen wir. Dafür verbinden wir fachliche Kompetenz mit persönlicher Zuwendung. Täglich behandeln, betreuen und pflegen wir fast 3.000 Menschen in Bayern und Baden-Württemberg. Unser Tun folgt dabei dem christlichen Auftrag zur Nächstenliebe. Zentral ist dabei die Wertschätzung jedes einzelnen Menschen.

“Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.”
Die Bibel 1. Korinther 13,13
Martha-Maria: Ein Name, der verpflichtet

Wer sind Martha und Maria?

Der Name Martha-Maria kommt aus der Bibel. Martha und Maria waren zwei Schwestern, die zur selben Zeit wie Jesus in Palästina gelebt haben. Eines Tages hat Jesus sie besucht. Das allein war schon sehr ungewöhnlich für die damalige Zeit.

Noch ungewöhnlicher aber war, dass eine der beiden Schwestern – nämlich Maria – sich beim Besuch des berühmten Rabbi nicht um Essen und Trinken kümmerte. Stattdessen setzte sich Maria zu Jesus und hörte ihm zu.

Martha ärgerte sich darüber sehr und forderte Jesus auf dafür zu sorgen, dass Maria in der Küche mithalf – so, wie sich das für Frauen gehörte. Der lehnte das rundweg ab: Maria habe genau das Richtige getan und zugehört. 

Wofür stehen Martha und Maria?
Zwei Diakonissen in traditioneller Kleidung im Gespräch in einem modernen Gebäude.

Zur Nächstenliebe gehört also beides: zuhören und helfen. Durch Helfen und Hören, mit fachkundiger Hilfe und menschlicher Zuwendung, wollen wir zur Menschlichkeit in unserer Gesellschaft beitragen. In diesem Sinne verstehen wir uns als „Unternehmen Menschlichkeit“ – und das schon seit mehr als 130 Jahren.

1889 gründeten die Diakonissen Luise Schneider und Elise Heidner in Zusammenarbeit mit dem methodistischen Pastor Jakob Ekert eine Schwesternschaft in Nürnberg als Verein für allgemeine Krankenpflege. Dabei übernahmen sie die Organisation und Lebensform der Kaiserswerther Diakonie, die 1836 von Friederike und Theodor Fliedner gegründet wurde.

Das Diakoniewerk Martha-Maria gehört zur Evangelisch-methodistischen Kirche, die auf den englischen Pfarrer John Wesley zurückgeht. Wesley gründete Mitte des 18. Jahrhunderts eine geistliche und soziale Bewegung, aus der eine weltweite Gemeinschaft aus Kirchen und Gemeinden entstanden ist. Prägend ist dabei bis heute die Verbindung von Glauben und tätiger Nächstenliebe. Das ist auch das Fundament des Diakoniewerks Martha-Maria.

Unsere kirchlichen Wurzeln
Die Eben-Ezer-Kirche

Martha-Maria ist ein selbstständiges Diakoniewerk in der Evangelisch-methodistischen Kirche (EmK). Die EmK gehört zur Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen und ist Mitglied im Diakonischen Werk. Es weiß sich dem christlichen Auftrag zur Nächstenliebe verpflichtet.

Mit den folgenden kirchlichen und diakonischen Institutionen arbeiten wir in enger Verbundenheit.

Unser Zeichen
Drei Personen lesen im Garten eines Martha-Maria-Seniorenzentrums eine Zeitung.
Das Kreuz

steht für den christlichen Glauben, aus dem wir Kraft für unsere Arbeit schöpfen.

Drei Personen lesen im Garten eines Martha-Maria-Seniorenzentrums eine Zeitung.
Das Herz

steht für die Liebe, in der wir einander begegnen wollen.

Drei Personen lesen im Garten eines Martha-Maria-Seniorenzentrums eine Zeitung.
Der Anker

steht für die Hoffnung, die wir anderen durch unsere Arbeit weitergeben.

Unsere Geschichte
Zehn Diakonissen in traditionellen Uniformen posieren in einem historischen Raum.

Am 4. Februar 1889 gründeten die Diakonissen Luise Schneider und Elise Heidner in Zusammenarbeit mit dem methodistischen Pastor Jakob Ekert eine Schwesternschaft als Verein für allgemeine Krankenpflege.

Den Namen Martha-Maria wählten sie, weil sie den Menschen umfassend helfen wollten. Jesus Christus wandte sich in besonderer Weise den Menschen zu und verwirklichte damit die Liebe Gottes. Daran orientiert sich unser Auftrag bis heute.

Der Name erinnert an eine Geschichte aus der Bibel: Jesus ist bei Martha und Maria zu Gast. Während Martha ihn versorgt, setzt sich Maria zu Jesus und hört ihm zu.

Der Name Martha-Maria ist uns Verpflichtung und Programm. Das Helfen und das Hören bestimmen unsere Arbeit.

Unsere Geschichte

4. Februar 1889

Diakonisse Luise Schneider, Diakonisse Elise Heidner und Prediger Jakob Ekert beginnen die Arbeit von Martha-Maria – unter anderem in der häuslichen Krankenpflege. Im selben Jahr eröffnet Diakonisse Elise Heidner eine Privatpflegestation in München. 

7. Juni 1896

Als erste Missionsschwester wird Diakonisse Elise Heidner nach Togo ausgesandt.

3. Juni 1903

Einweihung der Klinik in der Sulzbacher Straße in Nürnberg und Beginn der eigenen Schwestern-Ausbildungsstätte. 

16. August 1939

Erwerb von Baugelände in der Stadenstraße in Nürnberg-Erlenstegen mit der Einweihung des damaligen Luisenheims und des Elisenbrunnens im Mai 1941.

2. Januar 1945

Totalzerstörung sämtlicher Gebäude in Nürnberg mit Evakuierung der Schwesternschaft in die Heil- und Pflegeanstalt nach Ansbach. 

1. Januar 1946

Einzug der Schwestern in das Haus Wolfrathshauser Straße 109 in München-Solln.

22. April 1947

Einweihung der Kinderklinik Martha-Maria in der Fährstraße in Halle an der Saale.

1948

Die Schwestern kehren nach Nürnberg zurück, räumen die Trümmer weg und beginnen mit dem Wiederaufbau. 

30. Juni 1950

Einweihung der Frauenklinik in der Sulzbacher Straße in Nürnberg nach dem Wiederaufbau. 

1. Mai 1958

Das erste "Diakonische Jahr" beginnt.

25. September 1959

Das Mutterhaus in der Stadenstraße 64 in Nürnberg wird durch Bischof Dr. Friedrich Wunderlich eingeweiht. 

20. September 1968

Einweihung des Krankenhauses in der Stadenstraße 58 in Nürnberg-Erlenstegen.

13. Juli 1969

Die Eben-Ezer-Kirche wird eingeweiht.

10. Dezember 1971

Der Krankenhaus-Neubau in der Wolfratshauser Straße 109 in München wird ebenso wie das Schwesternwohnheim eingeweiht.

29. Juli 1972

Einweihung des Luisenheims (Feierabendheim der Diakonissen) in Nürnberg.

28. Oktober 1976

Das Seniorenzentrum Martha-Maria mit Pflegeheim wird in der Stadenstraße 93 in Nürnberg eingeweiht.

1. Dezember 1976

Eröffnung des Kindergartens Martha-Maria in der Stadenstraße 97 in Nürnberg.

Januar 1991

Die Kinderklinik in Halle wird nach der Wiedervereinigung Deutschlands in die Trägerschaft des Diakoniewerks Martha-Maria zurückgeführt.

11. Januar 1995

Einweihung des Seniorenzentrums in München.

1995 bis 1997

Einweihung der Klinik für Neurologie in der Fährstraße in Halle und Gründung einer gemeinsamen Trägergesellschaft mit der Stadt Halle zur Übernahme des Krankenhauses Dölau.

Am 1. Januar 1997 wird der eigenständige Krankenhausbetrieb von Martha-Maria in der Fähr- und Krukenbergstraße in Halle wieder beendet. Die Klinikarbeit geschieht fortan ausschließlich in der "Städtisches Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau gGmbH".

1. Januar 1999

Kauf des Seniorenzentrums in Nagold.

2000

Beginn der Generalsanierung (bis 2013) des Krankenhauses Nürnberg. Erster Bauabschnitt: das neue Behandlungszentrum (Nordanbau) sowie der Eingangsbereich.

30. Juni 2000

Nach 65 Jahren muss die beliebte Staatsrat von Fetzer-Klinik in Stuttgart geschlossen werden. 

1. Juli 2000

Das neue Leitbild von Martha-Maria wird vorgestellt. 

14. September 2000

Einweihung des Seniorenzentrums Stuttgart.

2002

Beginn der Partnerschaft mit dem Krankenhaus Chicuque in Mosambik.

2002 und 2003

Im April 2002 ziehen nach über 90-jähriger Tätigkeit die Diakonissen aus Halle in das Mutterhaus nach Nürnberg. Die Diakonissen aus Stuttgart folgen nach über 97 Jahren im Dezember 2002 und im Februar 2003 ziehen die letzten Diakonissen aus München nach Nürnberg.

2003

In Lichtenstein-Honau wird das frühere Altenheim "Olgahöhle" in eine betreute Wohnanlage umgebaut und eröffnet. 

2003

Gründung der Martha-Maria-Stiftung, einer rechtlich nicht selbstständigen Stiftung, und Aufbau eines Freundes- und Förderkreises.

Januar 2004

Ausgliederung der Altenhilfeeinrichtungen in Nürnberg, München, Stuttgart und Nagold in eine 100-prozentige Betriebsgesellschaft: die Martha-Maria Altenhilfe gGmbH.

1. Januar 2004

Gründung der Martha-Maria Service GmbH.

2004 bis 2012

In der Krankenpflegeschule in Nürnberg, die am 2. Oktober 1975 eingeweiht wurde, gibt es das Modellprojekt "Integrative Ausbildung in der Gesundheits-, Kranken- und Altenpflege".

11. Oktober 2008

Einweihung des neuen Pflegeheims im Seniorenzentrum Martha-Maria in Wüstenrot.

2. Juni 2011

Festfeier zur Wiedereröffnung des Martha-Maria Hotels in Hohenschwangau mit Gästen aus Mosambik. 18 neu sanierte Zimmer und ein gelungener Anbau mit Seminarraum wurden in achtmonatiger Umbauzeit geschaffen.

4. September 2012

Nach der Fertigstellung des neuen Anbaus an die Kindertagesstätte in Nürnberg wird die Kinderkrippe eröffnet. 

23. Februar 2014

"Treffpunkt Martha-Maria": Feier zum 125-jährigen Jubiläum des Diakoniewerkes Martha-Maria am 23. Februar mit annähernd tausend geladenen Gästen – darunter viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen Standorten.

2015

Umzug der Diakonissen aus dem Mutterhaus in das Luisenheim. Nach 56 Jahren wohnen nun keine Diakonissen mehr in der Stadenstraße 64.

15. März 2015

Einweihung des Seniorenzentrums Martha-Maria in Eckental nach 18-monatiger Bauzeit.

1. November 2016

Als erste Einrichtung in Nürnberg setzt das Krankenhaus Martha-Maria die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation zum verantwortungsvollen Umgang mit menschlichem Blut um.

11. Juli 2019

Einweihungsfeier der neu gebauten Kindertagesstätte in Nürnberg.

2019

2019 wird die Martha-Maria MVZ Süd gGmbH Nürnberg und München als 100-prozentige Tochter der Martha-Maria Krankenhaus gGmbH gegründet. Mit der Martha-Maria MVZ Halle gGmbH und der Martha-Maria MVZ Süd gGmbH haben die beiden MVZ-Gesellschaften insgesamt 30 Sitze.

März 2020

Die Corona-Pandemie bestimmt für zwei Jahre des Leben. Krankenhäuser, Altenhilfeeinrichtungen und Hotels wurden belastenden Hygieneauflagen unterzogen oder mussten zeitweise schließen. Viele Veranstaltungen mussten ausgesetzt werden.

Herbst 2020

Die Krankenpflege-Schule in der Stadenstraße in Nürnberg feiert ihr 100-jähriges Jubiläum.

2022

Die Charta gegen Menschenfeindlichkeit und Rassismus wird von mehreren Tausend Mitarbeitern unterzeichnet.

22. Mai 2022

Das neue Seniorenzentrum in Nagold-Hochdorf mit 45 Pflegeplätzen, zwölf Tagespflegeplätzen, 30 Betreuten Wohnungen und einer Diakoniestation wird eröffnet.

Unsere Chronik
Diakonisse von Martha-Maria
Diakonissen und Seelsorge
Seelsorge und Diakonissen
Fiona Elgner macht ihr Diakonisches Jahr / FSJ bei Martha-Maria.
Diakonisches Jahr und FSJ
Diakonisches Jahr - FSJ
Zwei Hände in Konfliktpose vor einem modernen Gebäude.
Gewaltschutz bei Martha-Maria
Gewaltschutz im Diakoniewerk Martha-Maria
Ein Grüner Herr im Seniorenzentrum Martha-Maria Nürnberg
Grüne Damen und Herren
Grüne Damen & Herren
Person schreibt auf Klemmbrett bei Sonnenuntergang im Freien.
Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen
https://www.martha-maria.de//klimaanpassungsbeauftragte
Das Titelbild des Leitbilds des Diakoniewerks Martha-Maria
Leitbild und Vision
Leitbild und Vision
Stiftung
Martha-Maria-Stiftung
Stiftung
Der Vorstand des Diakoniewerk Martha-Maria
Mensch ist Mensch: Charta gegen Rassismus
Mensch ist Mensch
Zwei Männer vor grünem Hintergrund, lächelnd, eine trägt einen weißen Kittel.
Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Der Vorstand des Diakoniewerk Martha-Maria
Organisation und Struktur
Unsere Organisation
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