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Mit dem "Wochengruß" und der Mitarbeiterzeitschrift "MM Die Zeitung" erhalten Sie Informationen aus dem Diakoniewerk Martha-Maria. Sie finden hier die aktuellen Ausgaben zum Download im PDF-Format.

Wochengruß zum 25. September 2022

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Aktueller Wochengruß

 

Archiv der Wochengrüße

MM Die Zeitung: Aus der aktuellen Ausgabe

Zuhören und lernen

Dr. Hans-Martin Niethammer

Direktor Dr. Hans-Martin Niethammer, Vorstandsvorsitzender des Diakoniewerks Martha-Maria

Der Zweck der Kampagne gegen Rassismus darf nicht darin bestehen, das Unternehmensimage aufzupolieren.“ Dieser Satz, ausgesprochen von unserer Mitarbeiterin Joan Adora in einer unserer Veranstaltungen zur Kampagne Mensch ist Mensch, hat mich sehr nachdenklich gemacht. Mit relativ viel medialem Aufwand, mit schön aufgemachten Broschüren und professionell gedrehten Videos, mit wohlformulierten Texten und schicken Posts haben wir uns gegen Rassismus und alle verwandten Formen der Menschenfeindlichkeit positioniert. 
Wir können stolz sein auf viele hundert Unterschriften von Unterstützern der Charta. Noch immer sind wir dabei, das Thema bei Mitarbeitenden, Bewohnerinnen und Bewohnern, Patientinnen und Patienten ins Be- wusstsein zu rücken und Vorurteile auszuräumen. Aber warum tun wir das? Geht es dabei darum, als Unternehmen modern da zu stehen? Geht es mir darum zu zeigen, dass wir up to date sind? 

Diese Fragen habe ich mir selbstkritisch gestellt aufgrund der Bemerkung von Frau Adora. Und es hat mir zugleich deutlich gezeigt, worauf es eigentlich ankommt: Einander zuhören und miteinander reden. Ich bin so froh, dass wir Mitarbeitende gefunden haben, die von Rassismus betroffen sind und bereit waren, darüber offen zu sprechen. Von ihnen habe ich mehr gelernt als aus einigen Büchern, die ich zum Thema gelesen habe. Vorurteile sind wohl unvermeidlich, aber wir arbeiten daran, sie zu erkennen und zu verändern. 
„Bei diesem Prozess sind wir unbedingt auf kritische Rückmeldungen von Betroffenen angewiesen“, heißt es in unserer Charta (Artikel 3). Für mich ist das ein Kernsatz der ganzen Sache. Niemand hört gerne Kritik, keiner möchte sich gerne Rassismus vorwerfen lassen. Darum kommen wir beim Thema schnell in eine Haltung der Abwehr und Selbstverteidigung. Dabei geht es einfach nur darum, die Bereitschaft zu zeigen zuzuhören, das Gesagte als das stehen zu lassen, was es ist: eine Erfahrung von Zurücksetzung, und zu lernen. Das könnte unseren Horizont so sehr erweitern!

Mensch ist Mensch. Diese Kampagne steht Martha-Maria gut zu Gesichte. Aber es muss mehr sein als Imagegewinn. Der Erfolg misst sich daran, ob die Menschen, die unter vielen kleinen versteckten Zurücksetzungen leiden, wirklich Gehör finden bei uns. Das hat mir die Aussage von Joan Adora gezeigt.

Hinter dem Namen „Martha-Maria 2020 plus“ verbergen sich zunächst die „7 strategischen Ziele“, die der Verwaltungsrat des Diakoniewerks Martha-Maria vor zehn Jahren als unsere Zunkunftsstrategie festgelegt hat. In diesem Jahr wird diese Strategie vom Verwaltungsrat evaluiert.
Seit 2013 trifft sich zwei- bis dreimal im Jahr die Arbeitsgruppe „Martha-Maria 2020“ (seit 2020 mit „plus“). Hier werden alle Themen und Inhalte aus den unterschiedlichen Bereichen koordiniert. Darüber hinaus engagiert sich die Arbeitsgruppe für Begegnungen und Beziehungen. Auch dafür steht das PLUS. Aktuelles Beispiel: Die Rundreiseaktion Mensch ist Mensch oder die Führungsseminare in Freudenstadt und Hohenschwangau, Leitbildseminare, Einführungsseminare und Hohenschwangauer Tage (siehe auch Seiten 11 und 12).
Es gibt eine Arbeitsgruppe „Ökologie und Nachhaltigkeit“, die unter der Leitung des Kaufmännischen Vorstands Thomas Völker und des Oberarzts Dr. Klaus Schwendner daran arbeitet, nachhaltiges und gerechtes Wirtschaften, fairen Handel, Umwelt- und Klimaschutz sowie einen verantwortlichen Umgang mit den Ressourcen der Natur in Martha-Maria zu gestalten und umzusetzen. 
Dazu ist jetzt eine zusätzliche Gruppe etabliert worden, die strategische Ziele entwickelt, formuliert und vorgibt, z.B. Klimaneutralität, CO2–Einsparung, Green Hospital u.v.m. Die entwickelten Ziele werden in der bereits bestehenden Arbeitsgruppe weiterverfolgt.

Irmtraud Oehme

Eine interdisziplinäre Palliativgruppe ist im Februar 2022 im Krankenhaus München gestartet. Oberärztin Dr. Ositha Prinz von der Pneumologie, die eine entsprechende Zusatzausbildung absolviert hatte, rief dieses Treffen ins Leben und ist federführend engagiert. 

Ziel der wöchentlichen Besprechungen ist es, den Patientinnen und Patienten, die als „palliativ“ angesehen werden, frühzeitig eine umfassende und bestmögliche Betreuung und Begleitung mit allen verfügbaren Angeboten zukommen zu lassen. Welche Möglichkeiten wir hier vor Ort haben, wird als offenes Angebot kommuniziert, so dass die Patientinnen und Patienten selbst und frei entscheiden können, was und wen sie in Anspruch nehmen wollen. Aktuell konzentriert sich dieses Angebot noch auf die (pneumologische) Pflegestation 1 und die Intensivstation, die beide hier einen anspruchsvollen und ausgezeichneten Dienst tun. Für die Pflegestation ist nun das Einrichten und Vorhalten eines entsprechend gestalteten „Palliativzimmers“ abgesprochen, mit dem vor allem auch die wünschenswerte Privatsphäre in wohltuender Umgebung gewahrt werden kann. 

Die regelmäßigen Zusammenkünfte der Palliativgruppe dienen nicht nur der Vorabsprache über die gesundheitliche und persönliche Situation der Patientinnen und Patienten, sondern dann auch der offenen Auswertung der Erfahrungen mit dem Ziel, das Angebot stetig zu verbessern. So ist die Zusammensetzung der Gruppe entsprechend multiprofessionell mit Mitarbeitenden aus dem ärztlichen Dienst, dem Sozialdienst, der Pflege auf Station und der Intensivstation, der Physiotherapie sowie der Seelsorge. 

Die Eigeninitiative und der Ideenreichtum sind sehr erfreulich, und entsprechende Rückmeldungen von Patientinnen und Patienten, die Erfahrungen aus großen Kliniken mitbringen, ermutigen zusätzlich, im persönlichen Engagement für deren Wohl nicht nachzulassen und das Martha-Maria Leitbild im besten Sinne mit Leben zu füllen.

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