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Mit dem "Wochengruß" und der Mitarbeiterzeitschrift "MM Die Zeitung" erhalten Sie Informationen aus dem Diakoniewerk Martha-Maria. Sie finden hier die aktuellen Ausgaben zum Download im PDF-Format.

Wochengruß zum 29. Mai 2022

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MM Die Zeitung: Aus der aktuellen Ausgabe

Dr. Hans-Martin Niethammer

Direktor Dr. Hans-Martin Niethammer, Vorstandsvorsitzender des Diakoniewerks Martha-Maria

Der einzelne Mensch steht im Mittelpunkt

Der Mensch im Mittelpunkt! Dieser Leitsatz kann für das Unternehmen Menschlichkeit in jeder Hinsicht gelten. Er gilt aber ganz besonders für die, die bei uns Tag für Tag ihre Arbeit tun: Unsere Mitarbeitenden. 

Diese Menschen stehen darum auch im Mittelpunkt dieser Ausgabe von „MM Die Zeitung“. Aus ganz unter­schiedlichen Perspektiven rücken sie in den Blickpunkt. Im Zeitalter des Fachkräfte­mangels in Gesundheits­berufen will Martha-Maria ein attraktiver Arbeitgeber sein. Dazu gehört die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, zum Beispiel durch das Angebot von KiTa-Plätzen oder durch das Angebot von Fort- und Weiterbildungen über eine E-Learning-Plattform (S.3). Wir sorgen uns aber auch um die älteren unter unseren Mitarbeitenden. Im Rahmen des Betrieblichen Gesund­heitsmanagements gibt es das neue spezialisierte Fitness-Programm für Mitarbeitende ab 55 Jahren (S. 7). Als wertvoll empfinden viele auch die Einkehrtage in Hohenschwangau (S. 4): Spirituelles Atemholen und gemeinschaftliche Erholung in wunderschöner Umgebung. 

Martha-Maria bietet seinen Mitarbeitenden herausragende Leistungen. Das rechnet sich vielfach auch betriebswirtschaftlich. Denn zufriedene Mitarbeitende arbeiten motivierter. Aber diese Rechnung steht nicht im Mittelpunkt. Für uns ist zentral, dass wir in Mitarbeitenden nicht Arbeitskräfte, sondern Menschen sehen. Sie sind nicht Humankapital, nicht Mittel zum Zweck, sondern Individuen und Mit-Arbeiter und Geschöpfe Gottes. Wir verstehen uns als Arbeits- und Dienstgemeinschaft. 

Darum gehen wir auch arbeitsrechtlich den sogenannten Dritten Weg (S. 4). Darum binden wir unsere Mitarbeitenden durch Mitarbeitervertretungen ein. Wir lösen Interessenunterschiede kooperativ und nicht konfrontativ (S. 9). Und wir nehmen Stellung gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit und stehen zu denen, die sich durch Aussehen und Herkunft nur von der Mehrheit unterscheiden. Denn Mensch ist Mensch (S. 8).
Der große Philosoph Immanuel Kant hat diesen Grundsatz so formuliert: „Der Mensch kann von keinem Menschen bloß als Mittel gebraucht werden.“ Wir sagen: Der Mensch ist Mittelpunkt! Nicht Mittel. Punkt. 

David Dehnel
"Hier bleibe ich"

Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen, das ist nicht nur in Corona-Zeiten eine große Herausforderung. Umso mehr weiß David Dehnel, stellvertretender Leiter der Station A2 in unserem Nürnberger Krankenhaus, die Martha-Maria-Kindertagesstätte zu schätzen. „Das haben wir als großes Geschenk erlebt“, erzählt der 35-Jährige. Als der älteste Sohn der Dehnels – heute neun Jahre alt – einen Krippenplatz brauchte, sei das in Nürnberg nicht so einfach gewesen. 
Seine Frau arbeitete bis vor einem Jahr ebenfalls in Martha-Maria als Ärztin auf der Chirurgie. „Der Martha-Maria Kindergarten hat uns die Arbeit sehr erleichtert, weil ja auch die Öffnungszeiten an die Schichten angepasst sind“, erzählt Dehnel. „Wir haben uns so abgewechselt, dass immer jemand für die Kinder da war. Ich habe meist früh oder nachts gearbeitet, meine Frau zu den normalen Stations-Zeiten.“
Dehnel kam 2004 für ein Diakonisches Jahr aus dem Erzgebirge nach Nürnberg – und ist geblieben. Anknüpfungspunkte gab es durch eine Verwandte, die Diakonisse war. „Meine ganze Familie ist im sozialen Bereich tätig“, sagt Dehnel. „Die Arbeit mit Menschen hat mir von Anfang an sehr gut gefallen, und das Diakonische Jahr hat dann den Wunsch, Krankenpfleger zu werden, bestätigt.“
Gleich nach der Ausbildung hat Dehnel im Nürnberger Krankenhaus angefangen und hier 2011 seine heutige Ehefrau kennengelernt – eine Chirurgin, die inzwischen in einer Praxis arbeitet. Das Paar hat inzwischen drei Kinder, wobei die zwei jüngeren den Kindergarten beziehungsweise die Krippe in Martha-Maria besuchen. „Seit meine Frau in einer Praxis arbeitet, ist der Tag etwas entspannter“, sagt der 35-Jährige. „Jetzt kann ich wieder Spätdienste machen, wenn meine Frau nachmittags frei hat.“ Aber es brauche immer noch sehr viel Planung. 
Am Martha-Maria-Kindergarten schätzen die Dehnels auch das pädagogische Konzept und den Fokus auf der christlichen Erziehung. Und sie sind dankbar, dass in Martha-Maria darauf geachtet wird, dass Beruf und Familie gut vereinbar sind. „Martha-Maria ist ein guter Arbeitgeber“, sagt Dehnel. „Hier bleibe ich.“

Michael Zimber
Zeit für die Seele in herrlicher Landschaft

Eins der zahlreichen Angebote für Mitarbeitende von Martha-Maria sind die „Hohenschwan­gauer Tage“: Fünf Tage Zeit – für sich selbst, für Gemeinschaft, zum Nachdenken. Michael Zimber, Geschäftsführer der Martha-Maria Altenhilfe gGmbH, gehört zu den Stammgästen. Im Interview mit Volker Kiemle erzählt er, was diese Tage für ihn bedeuten.

Sie sind seit 15 Jahren Stammgast bei den „Hohenschwangauer Tagen“. Was begeistert sie daran?
ZIMBER: Zu dieser Zeit war ich Leiter des Seniorenzentrums in Nagold. Zuerst war ich der einzige Teilnehmer aus der Einrichtung, danach habe ich immer wieder Mitarbeitende davon überzeugen können, auch mitzufahren. Das ist zu einer Tradition geworden: Unterschiedliche Mitarbeitende aus Nagold, meine Frau – die auch bei Martha-Maria arbeitet – und ich treffen uns jedes Jahr dort. Wir lernen dabei natürlich immer wieder andere Leuten aus Martha-Maria kennen – das ist super. Ich schätze die Gemeinschaft und diese Begegnungen sind schon sehr schön. Man kann hier Martha-Maria erleben und das hilft, auch als Dienstgemeinschaft zusammenzuwachsen. Begeisternd ist auch der Ort: Das Hotel liegt ja mitten in einer Touristen-Hochburg und doch völlig ruhig in einer Oase. Da kommt man hin und ist völlig weg aus dem Alltag.

Wie würden Sie für die Hohenschwangauer Tage werben?
ZIMBER: Eigentlich ist es ganz einfach: Da schenkt dir jemand fünf Tage in einem wunderschönen Hotel, da macht jemand mit dir einen großen Tagesausflug. Da gibt sich ein anderer Mühe, dir etwas Gutes zu tun. Ich arbeite ja gerne, aber ich freue mich auch über Freizeit und darüber, wenn mein Arbeitgeber etwas Gutes für mich tut. Und ich darf es mir selbst wert sein, das anzunehmen. Das ist super! Und ja, es geht um biblische Themen, aber das sind keine hochgestochenen theologischen Diskussionen. Es gibt keine Denk- und Sprechverbote, sondern wir reden auf Augenhöhe darüber, wie wir die Bibel verstehen und ich kann andere Sichtweisen kennenlernen. Dazu sind auch die Begegnungen in den Pausen prima – die man aber auch alleine verbringen kann.

Es wird aber nicht nur diskutiert …
ZIMBER: Natürlich nicht! Manche gehen spazieren oder spielen im Garten zusammen; man kann aber auch einfach die Seele baumeln und Arbeit Arbeit sein lassen. Das ist einfach ein tolles Geben und Nehmen. Wir sind inzwischen ein großes Unternehmen und es ist cool, dass es diese Möglichkeit gibt, über den Tellerrand zu blicken und zu erfahren, wie Mitarbeitende an anderen Standort Martha-Maria leben und erleben.

Was war für Sie ein Highlight?
ZIMBER: Ich erinnere mich an die Fahrt auf die Zugspitze. Da habe ich mich mit einem Kollegen von der Gruppe verabschiedet und wir sind mit der Zahnradbahn hoch und mit der Gondel zurückgefahren. Die Zugspitze ist ja schon atemberaubend, dazu noch die Gemeinschaft nur einer Person, das war schon etwas Besonderes. Hohenschwangau ist für mich immer ein Ort, an dem ich herunterkommen kann. Einmal habe ich während eines Kurz­urlaubs den ganzen Tag Rasen gemäht. Das hat mir einfach gut getan.

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