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Von der Charta über das Magazin bis zum Wochengruß: Die wichtigsten Dokumente zum Herunterladen

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Was passiert in Martha-Maria? Welche Änderungen und Neuerungen beschäftigen unser Diakoniewerk? Und: Welche Leitmotive, Regeln und Richtlinien leiten uns und unsere Mitarbeitenden im Alltag? All diese Fragen wollen wir in unserem Download-Bereich beantworten.

Mit dem "Wochengruß" und der Mitarbeiterzeitschrift "MM Das Magazin" erhalten Sie Informationen aus dem Diakoniewerk Martha-Maria.

Darüber hinaus haben wir Ihnen die wichtigsten Dokumente kompakt zum Download zur Verfügung gestellt. Wir freuen uns über Ihr Interesse!

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Wochengruß ab dem 14. April 2024

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Aktueller Wochengruß

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MM Das Magazin: Aus der aktuellen Ausgabe

Editorial

Eine Zeitung mit Herz!

Dr. Hans-Martin Niethammer

Direktor Dr. Hans-Martin Niethammer, Vorstandsvorsitzender des Diakoniewerks Martha-Maria

Eine Zeitung mit Herz halten Sie in Händen. Sie kommt von Herzen! Und von „Herzen“ handeln die Artikel dieser Ausgabe des Martha-Maria-Magazins auf ganz unterschiedliche Art.
Ein ganz außergewöhnliches Organ ist unser Herz. Am Herzschlag hängt unser Leben. Wenn uns das Herz stockt oder es der Schlag trifft, dann steht unsere Existenz in Frage. Darum ist es gut, dass wir in unseren Martha-Maria-Krankenhäusern und in unseren Medizinischen Versorgungszentren hervorragende Spezialisten haben, die Herzkrankheiten aller Art diagnostizieren und behandeln können. Sie kümmern sich um das Organ. Dies geschieht durchweg auf dem aktuellsten Stand der Medizin.

Mit einem Herzschrittmacher im Mikroformat kann man dem Herz auf die Sprünge helfen. Wie man mit Ernährung und Bewegung oder auch mit modernsten bildgebenden Verfahren Vorsorge treffen kann, erfahren Sie ebenfalls in dieser Ausgabe. Tun Sie etwas für ihr Herz!

Doch schon unsere Sprache zeigt: Das Herz hat für uns noch eine ganz andere Bedeutung. Es ist viel mehr als eine Pumpe, die das Blut im Kreise treibt. In unserer Kultur ist es zugleich der Sitz der Gefühle. Auf Herz reimen sich rührselige Gefühle wie Liebe und Schmerz. Obwohl: Immer mehr rutschen die Gefühle in den letzten Jahren, sprachlich gesehen, Richtung Bauch. Und geben das Herz wieder frei für das, was es früher einmal war: Symbol und Ausdruck für das, was wir „im Innersten“ sind, das Zentrum unserer Person. Leib und Seele, Denken und Fühlen gehen hier auf einzigartige Weise eine Verbindung ein. Das Herz ist der Ort, an dem wir zutiefst berührt werden können.

Wir Menschen sind auf solches Berührt-Werden angewiesen. Wir wollen nicht nur oberflächlich dahin leben.  Wenn wir anderen zuhören, dann soll das, was sie sagen, uns irgendwie berühren. Es sollte mich ansprechen, mich erreichen, mich anrühren und zu einer Reaktion anregen. Und sei es zum Widerspruch. Ich möchte etwas erfahren, was wirklich wichtig ist. Und dasselbe möchte ich auch meinen Mitmenschen zukommen lassen.

In den Einrichtungen von Martha-Maria möchten wir Menschen diese Erfahrung geben. Das ist unsere Herzensangelegenheit. Wir möchten nicht nur behandeln, sondern berühren. Egal ob sie als Patienten in unsere Kliniken kommen, als Gast in unseren Hotels einkehren oder als Bewohner in unseren Senioreneinrichtungen ihren Platz gefunden haben: die Menschen, die zu uns kommen, erhoffen sich noch auf andere Weise berührt zu werden, als nur vom Stethoskop oder vom Tupfer.

Vielleicht ist genau das die Herzlichkeit, die uns oft bescheinigt wird. Herzlichkeit ist durchaus etwas anderes als Rührseligkeit und Gefühligkeit. Herzlichkeit kann heißen, dass jemand herzhaft zupackt. Das kann bedeuten, dass sich einer ein Herz fasst und die Dinge beim Namen nennt – auch wenn sie nicht einfach sind. Und manchmal auch, dass jemand einfach herzlich lacht, weil die Lage schon traurig genug ist.

Das Herz des Diakoniewerks  Martha-Maria schlägt in den Mitarbeitenden. Ihre Herzlichkeit entscheidet über das „Unternehmen Menschlichkeit“. Ihre innere Motivation macht den Unterschied. Wenn sie ihr Herz auf dem rechten Fleck haben und trotz widriger Umstände das Beste aus der Situation machen, führt Martha-Maria das Herz zu Recht als Erkennungszeichen.

Im Logo von Martha-Maria steht das Herz (neben Anker und Kreuz) für die Liebe. Das ist keine Herz-Schmerz-Romantik. Wir wissen: Liebe muss zur Tat werden. Die Christenheit in Deutschland hat sich für 2024 als Jahresmotto den Satz aus der Bibel gegeben: „Alles, was ihr tut, geschehe aus Liebe.“ Das ist die treibende Kraft, die das Blut im Kreise treibt: das Herz von Martha-Maria.

Mit einem herzlichen Lächeln begrüßt Gudrun Uhlich die Patientinnen und Patienten im Krankenhaus Martha-Maria Nürnberg – und das seit mehr als 25 Jahren. Bei Martha-Maria arbeitet sie aber schon viel länger.

Hier bin ich zuhause – von Anfang an“, sagt Gudrun Uhlich. Mit 15 Jahren kam sie nach Martha-Maria, besuchte zuerst die Hauswirtschaftsschule, absolvierte das Diakonische Jahr und die Krankenpflegeausbildung und arbeitete 13 Jahre auf der Chirurgie. Aus gesundheitlichen Gründen sattelte sie um und arbeitet seit 1997 am Empfang des Krankenhauses Martha-Maria in Nürnberg. „Das war eine reine Männerriege“, erinnert sich Uhlich. „Da musste ich lernen, mich zu behaupten.“ Früher sei sie nämlich sehr schüchtern gewesen, sagt sie und lacht. „Das kann man sich heute nicht mehr vorstellen.“

Durch den Beruf sei sie Stück für Stück gewachsen, erzählt sie. Seit 27 Jahren begrüßt Gudrin Uhlich Besucher und Patienten mit einem herzlichen Lächeln, langweilig geworden ist ihr keinen einzigen Tag. „Die Prozesse haben sich geändert, die Menschen haben sich geändert, die Zahl der Patienten ist gewachsen“, erzählt sie. „Heute empfangen wir pro Tag bis zu 140 Patienten, als ich anfing, waren es knapp die Hälfte.“

Hinzu kommen Telefonanrufe – in Spitzenzeiten waren es schon 900 am Tag. Manchmal warten schon die ersten Patienten, wenn um 5.45 Uhr der Frühdienst beginnt.
Die Patienten, sagt Uhlich, sind anspruchsvoller geworden, die Hemmschwellen sind gesunken. „Man darf aber nicht vergessen, dass die Patienten im absoluten Ausnahmezustand sind, voller Angst und nicht wissen, was kommt. Da muss man auch mal über eine unsachliche Bemerkung hinweghören.“

Hilfe in Ausnahmesituation

Ihr Rezept: Ruhig bleiben, den Patienten vermitteln, dass alles gut geregelt ist und sie sich nicht sorgen müssen. „Je mehr Ruhe man ausstrahlt, desto ruhiger werden die Patienten.“
Das ist auch eine der Voraussetzungen, um am Empfang arbeiten zu können. „Außerdem braucht man ein großes Herz und jede Menge Toleranz .“ Und die Fähigkeit, Fehler einzugestehen. „Natürlich gibt es Pannen“, sagt Uhlich. „Da entschuldige ich mich, und die meisten haben Verständnis.“. Überhaupt erinnere sich sie an sehr viele positive Begegnungen. „Die gibt es jeden Tag, viele Patienten sehe ich ja öfter und die kennen mich auch schon.“ Die Corona-Zeit sei da zwar ein gewaltiger Einschnitt gewesen, aber „langsam geht es wieder bergauf“.

Nach 45 Jahren bei Martha-Maria nimmt Uhlich langsam den Abschied in den Blick – auch wenn bis dahin noch viel Zeit ist. Seit 1. Oktober hat sie reduziert, um sich vermehrt um ihre Eltern kümmern zu können. Vor dem Ruhestand ist ihr nicht bang. „Ich kann gut abschalten und habe viele Hobbys.“

Das Wichtigste aber in ihrem Leben, betont Uhlich, sei der Glaube, aus dem sie Kraft schöpft. „Und natürlich meine wunderbare Familie und meine wertvollen Arbeitskolleginnen, die mir schon lange ans Herz gewachsen sind.“Volker Kiemle

Ihr Berufsleben begann Sonja Katz aus Hochdorf im Verkauf. Später arbeitete sie für viele Jahre in einer Fabrik. 2016 dann hat die damals 42-Jährige eine Entscheidung getroffen, die ihr Leben von Grund auf verändern sollte: Sie hat eine Ausbildung zur Altenpflegerin begonnen. „Das war eine Herzensangelegenheit. Ich wollte das unbedingt, und dann ist es auch nie zu spät, so einen Schritt zu gehen“, sagt Katz über ihren beruflichen Neuanfang.

Drei Jahre später hat sie erfolgreich ihre Ausbildung abgeschlossen und in der stationären Pflege des Seniorenzentrums Martha-Maria Nagold gearbeitet. Seit April dieses Jahres arbeitet Sonja Katz in der neu gegründeten Diakoniestation des Seniorenzentrums Martha-Maria in Nagold-Hochdorf. „Das ist eine ganz andere Art der Pflege und eine andere Atmosphäre mit den Kunden, die mir sehr liegt“, sagt sie über ihre Aufgaben als ambulante Pflegerin.

Vier Minuten für die Medikamentengabe, acht Minuten für die Wundversorgung, eine Dusche darf 25 Minuten dauern – und das bei mindestens 15 Kunden am Tag: Sonja Katz‘ Arbeitsalltag ist eng getaktet, denn abgerechnet wird nach erbrachter Leistung.

Wie lange diese dauern darf, haben andere errechnet: „Natürlich haut das nicht so ganz genau hin, wenn man nicht nur ‚Guten Morgen und Tschüß‘ sagen will“, erzählt die Altenpflegerin. „An einem Tag geht’s schneller und man spart Zeit. Wenn ein Patient am anderen Tag aber mehr Redebedarf hat, dann nehm‘ ich mir diese Zeit. Am Ende des Tages ist mir wichtig, dass alle Senioren die Zeit bekommen haben, die sie mit mir benötigen.“

Mehr als eine Pflegerin

Sonja Katz ist für viele ihrer Patientinnen und Patienten mehr als eine Pflegerin. Einige haben wenige oder gar keine sozialen Kontakte mehr. „Das ist für diese Patienten ein Highlight, wenn wir kommen. Wir sind dann Ansprechpersonen oder einfach Zuhörer. Und manchmal spenden wir den Menschen mit ganz wenigen Worten viel Kraft.“

Sonja Katz baut ein vertrauensvolles Verhältnis zu ihren Patienten auf. Gleichzeitig wahrt sie zu allen Senioren eine professionelle Distanz. „Nur so kann ich meine Arbeit fachlich und professionell durchführen.“ Denn mit ihren Diensten unterstützt die ambulante Pflegerin nicht nur ihre Patienten. Sie bietet allen Angehörigen eine merkliche Entlastung.

„Durch meine Arbeit vermeide ich Konflikte – zum Beispiel wenn es Patienten unangenehm wäre, vom eigenen Kind gewaschen zu werden. So haben die Angehörigen durch die Entlastung auch einfach mehr Zeit für die schönen Dinge mit den Senioren.“

Fabian Gentner

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die häufigste Todesursache in Deutschland. Laut dem Robert-Koch-Institut gehen rund 40 Prozent aller Sterbefälle auf kardiologische Krankheitsbilder zurück. Zu den häufigsten Diagnosen gehören dabei die koronare Herzkrankheit, der Herzinfarkt und der Schlaganfall. Um etwaigen Problemen im Alter vorzubeugen, ist es essenziell, sich fit zu halten. Unser Kardiologe PD Dr. Matthias Regenfus gibt Tipps, wie man sein Herz gesund hält.

Gesunde Ernährung

Im Hinblick auf Herz und Gefäße empfiehlt sich mediterrane Kost. Diese beinhaltet große Mengen an Gemüse, Obst und Salat. Hinzu kommen Cholesterin-freie Öle wie Olivenöl. Auf einen übermäßigen Genuss von tierischen Fetten sollte verzichtet werden. Das gilt vor allem für Fleisch. Stattdessen sollten lieber Fisch und fettarme Fleischprodukte wie Hühnchen und Pute auf dem Teller landen.

Viel Bewegung

Um Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen, eignen sich Sportarten wie Laufen, Fahrradfahren und Schwimmen am besten. Pro Woche sind maximal fünf Trainingseinheiten á 20 Minuten ideal. Der Ausdauer-Sport führt einerseits zu einer Gewichtsabnahme. Andererseits verbessern sich in der Regel die Blutdruckwerte und Blutzuckerwerte.

Ausreichender und regelmäßiger Schlaf

Wer täglich im Durchschnitt weniger als sieben Stunden schläft, erhöht das Risiko für Herzerkrankungen. Das haben zahlreiche Studien bewiesen. Insbesondere Herzinfarkte werden durch mangelnden Schlaf hervorgerufen.

Verzicht auf Nikotin

Das Rauchen von Zigaretten und anderen Tabakprodukten ist einer der größten und wichtigsten Risikofaktoren für das Entstehen einer sogenannten Arteriosklerose. Diese kann zu Verengungen an den Herzkranzgefäßen führen – das kann wiederum einen Herzinfarkt nach sich ziehen.

Regelmäßige Vorsorge-Untersuchungen

Insbesondere Patienten mit Risikofaktoren wie arterielle Hypertonie, Hypercholesterinämie, Diabetes mellitus oder einer familiären Neigung zu Gefäßerkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder arterieller Verschluss-Erkrankung sollten regelmäßig zu Untersuchungen zum Kardiologen gehen. Mittels Ultraschall und Belastungs-EKG lassen sich frühzeitig Auffälligkeiten erkennen. Mit Anschluss-Untersuchungen kann ein Herzinfarkt vermieden werden.

Christian Erxleben

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