Wochengruß

Wochengruß & MM Die Zeitung

Erfahren Sie mehr über Martha-Maria

Lesen, was los ist

Mit dem "Wochengruß" und der Mitarbeiterzeitschrift "MM Die Zeitung" erhalten Sie Informationen aus dem Diakoniewerk Martha-Maria. Sie finden hier die aktuellen Ausgaben zum Download im PDF-Format. 

Den aktuellen Wochengruß ...

... zum Herunterladen finden Sie hier

Aktueller Wochengruß

Und hier finden Sie das

Archiv der Wochengrüße

MM Die Zeitung: Aus der aktuellen Ausgabe

„Was wir jetzt brauchen: Neue Kraft“

Der Sommer ist da. Die Urlaubssaison steht bevor. Pünktlich vor Beginn der Ferien gehen die Ansteckungszahlen zurück und Lockerungen sind überall möglich. Selten haben wir den Urlaub so dringend ersehnt wie in diesem Jahr. Was machen Sie als erstes, wenn der Lockdown vorbei ist, lautete eine Frage an unsere „Service-Kräfte“. Urlaub war eine häufige Antwort (Seite 2). 
Eine außerordentlich anstrengende Zeit liegt hinter uns. Die Pandemie hat physisch und psychisch ausgelaugt. Viele Mitarbeitende in unserem Diakoniewerk sind müde bis zur Erschöpfung. Einige leiden noch unter den Nachwirkungen einer eigenen Corona-Erkrankung. In der Öffentlichkeit wird die Befürchtung laut, viele Pflegekräfte würden sich nach Ende der Pandemie von ihrem Beruf abkehren. 

Woher kommt die Kraft zum Durchhalten? Oder ganz persönlich formuliert: Woher nehmen Sie diese Kraft? Kommt sie aus der Betrachtung der Schönheit in Natur und Kunst (Seite 3)? Spüren Sie sie bei einer Motorradausfahrt, wenn Sie die PS einer Maschine unter sich vibrieren fühlen (Seite 6)? Finden Sie neue Kraft, wenn Sie in einem schönen Hotel den Aperitif auf der Sonnenterrasse genießen (Seite 10)? Nehmen Sie die Angebote zur Rehabilitation nach einer Erkrankung wahr, die das Diakoniewerk anbietet (Seite 3)? Brauchen Sie es, endlich mal wieder richtig abtanzen zu können, nach so viel Distanz? Oder sind Sie auf der Suche nach ihren inneren Ressourcen, etwa bei den Hohenschwangauer Tagen (Seite 12)?

Viele hilfreiche Anregungen finden Sie in dieser Zeitung. Und es ist gut und auch schon etwas, wenn unsere alten Kräfte wieder zurückkehren. Aber ob es nochmal so wird wie vor der Pandemie? Was wir brauchen, sind neue Kräfte. Sie kommen wohl am ehesten von innen und nicht von außen. „Die auf Gott hoffen, kriegen neue Kraft, dass sie laufen und nicht müde werden“, auf diesen Bibeltext nimmt Pastor J. Zipf Bezug (Seite 4). Der Schöpfer selbst ist die unerschöpfliche Quelle. Daraus schöpfe ich meine Hoffnung. 

Pastor Dr. Hans-Martin Niethammer
Direktor

„Was lange währt wird endlich gut”

Immerhin fast biblische sieben Jahre hat es gedauert, bis die im Rahmen eines MMMI Ideenwettbewerbs prämierte Idee in die Tat umgesetzt wurde. Gesucht wurde 2014 nach Vorschlägen, wie das damals leerstehende Pförtnerhäuschen am Klinikeingang von Halle-Dölau genutzt werden könnte.
Den ersten Preis der Jury erhielten Siegrid Knorrscheidt und Angelika Fitz aus dem Einkauf im Krankenhaus Dölau mit ihrem Vorschlag, den Friseurladen, der sich im Hauptgebäude befand, ins Pförtnerhäuschen zu verlegen. Als Prämie erhielten die beiden Karten für das Musical „Hinterm Horizont“ von Udo Lindenberg in Berlin, inklusive Fahrt und Übernachtung.
Die praktische Umsetzung gestaltete sich langwieriger als geplant. Seit April 2021 freut sich nun das Ehepaar Manuela und Stefan Skerka als neue Pächter und Inhaber des Friseursalons „Classic Hair & Beauty Lounge“ über ihr neues Domizil. 

Aufatmen, bewegen, reden: Hilfreiche Tipps für die Zeit nach dem Corona-Stress

Die Corona-Pandemie hat gerade Mitarbeitende in der Pflege stark belastet. Was jetzt hilft, um mit den traumatischen Erfahrungen umzugehen, darüber hat Volker Kiemle mit Dr. Karin Witt gesprochen. Die Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie ist seit April 2021 Leitende Ärztin für Psychosomatik in unserer Rehabilitationsklinik Hohenfreudenstadt. 

Die Corona-Pandemie hat vor allem Pflegende, aber auch andere Berufs­gruppen und viele Eltern physisch und psychisch stark belastet. Welche drei Sofortmaßnahmen empfehlen Sie, um den völligen Zusammenbruch zu verhindern?
Dr. Karin Witt: Zuerst atmen. Wenn man in einer Daueranspannung ist, dann atmet man oft nicht mehr tief durch. Atmen ist aber ein wichtiger Weg, aus ängstlicher Anspannung herauszukommen. Man spricht ja auch von „Aufatmen“ und „Durchatmen“. Auch weinen kann Anspannung lösen. Zweitens bewegen: sich schütteln, gehen, rennen, tanzen, schwimmen, was individuell gut tut. Drittens einen Ort finden mit Ausblick. Dort erstmal die Gedanken ziehen lassen, sich Überblick verschaffen, Distanz gewinnen. Der Philosoph und Theologe Thomas von Aquin hat „fünf Heilmittel gegen Schmerz und Traurigkeit“ formuliert: „Tränen, das Mitgefühl der Freunde, der Wahrheit ins Auge sehen, schlafen und baden.“ Die wichtigste Ressource dafür ist die Zeit. Vor allem wenn man in einer Schichtstruktur arbeitet mit Zusatzdiensten bei Vertretungen wie in diesen Coronazeiten, dann fehlt diese Zeit, zu sich zu kommen. Es ist wichtig, dass Vorgesetzte für diese Zeit die verlässliche Aus­sicht auf freie Zeit geben. Man braucht Zeit und Ort, um zurückzublicken, eine Vision von der Zukunft zu entwickeln, die eigenen Res­sourcen zu stärken und neue Kraft zu entfalten. Ständige Bereitschaft und Einspringen geht nicht!

Ist Urlaub eine gute Idee?
Dr. Karin Witt: Es ist individuell sehr verschieden, was wirklich hilft. Für Pflegende der Intensivstation, die aus einer monatelangen Daueranstrengung kommen, könnte es ein zu krasser Schritt sein, sofort in den Entspannungsmodus zu gehen. Das passiert ja oft, dass Menschen, die aus starkem Stress in den Urlaub gehen, erstmal krank werden. Es braucht zunächst atmen, sich bewegen, zu sich kommen – ein Wanderurlaub vielleicht. Andere wollen ihre Familie und Freunde treffen und es geht ihnen da besser. Oder sie richten den Garten. Deshalb war es auch gut, dass im ersten Lockdown hier in Baden-Württemberg die Bau- und Gartenmärkte offen waren. So hatten viele Menschen etwas für sie Sinnvolles zu tun. Aber pauschalisieren lässt sich das nicht.

Für viele Menschen war und ist Corona auch das Ende bisher selbstverständlicher Sicherheiten. Was hilft uns, diese Erfahrung zu verarbeiten?
Dr. Karin Witt: Es hilft, die Erfahrung der Ohnmacht und der Verunsicherung zu teilen, gemeinsame Realitätsarbeit – also darüber zu reden und die unterschiedlichen Ideen, wie man das bewältigen kann, auszutauschen. Deshalb sind ja Gruppentherapien so hilfreich. Als Therapeutin kann ich viele Impulse geben, aber oft ist der Erfahrungsaustausch in der Gruppentherapie wirkungsvoller. Hier wirkt die Gemeinschaft und das Mitgefühl, um belastende Erfahrungen einzuordnen und zu bewältigen.

Manche Menschen kommen mit Krisen gut klar, andere weniger. Woran liegt das und wie kann man sich psychisch gegen Krisen wappnen? 
Dr. Karin Witt: Gerade Corona hat Menschen besonders getroffen, die bereits psychisch belastet waren – sei es durch aktuelle persönliche Krisen oder durch frühere traumatische Erfahrungen. Auch Menschen mit besonderen Persönlichkeiten – Störungen möchte ich das gar nicht nennen – haben es jetzt besonders schwer. Wer etwa nur schwer soziale Kontakte findet, hat es jetzt natürlich schwer, aus dieser Corona-Belastung herauszufinden. Ein Faktor der Resilienz, der Widerstandskraft, ist neben der Handlungsfähigkeit unter Druck die Fähigkeit, von außen Kommendes auch mal auszublenden und sich dem Jetzt zuwenden zu können. Es ist wichtig, zu erkennen und sich darauf konzentrieren zu können, was einen stärkt und balanciert, was einem gut tut. Sehr hilfreich für Perspektivwechsel kann Humor gepaart mit Realitätssinn sein. Das rechte Wort zur rechten Zeit, „das Schwere leicht gesagt“, sagt Hanns-Dieter Hüsch. Das schafft Luft, lockert auf und fördert Gemeinschaft. 

MM Die Zeitung als Download

MM Die Zeitung 182 – Sommer 2021

MM Die Zeitung 181 - Frühjahr 2021

MM Die Zeitung 180 - Weihnachten 2020

MM Die Zeitung 179 - Sommer 2020

MM Die Zeitung 178 - Weihnachten 2019

MM Die Zeitung 177 - Sommer 2019

MM Die Zeitung 176 - Frühjahr 2019

MM Die Zeitung 175 - Advent 2018

MM Die Zeitung 174 - Sommer 2018

MM Die Zeitung 173 - Frühjahr 2018

MM Die Zeitung 172 - Weihnachten 2017

MM Die Zeitung 177 - Sommer 2017

MM Die Zeitung 170 - Weihnachten 2016

MM Die Zeitung 169 - Sommer 2016

MM Die Zeitung 168 - Frühling 2016 + Jahresbericht 2015

MM Die Zeitung 167 - Weihnachten 2015 / Neujahr 2016

MM Die Zeitung 166 - Sommer 2015

Ausgabe 165 - Frühjahr 2015 + Jahresbericht 2014

MM Die Zeitung 164 - Weihnachten 2014 / Neujahr 2015

MM Die Zeitung 163 - Frühling / Sommer 2014 + Jahresbericht 2013

MM Die Zeitung 162 - Jubiläumsausgabe 23. Februar 2014

MM Die Zeitung 161 - Weihnachten 2013 / Neujahr 2014

MM Die Zeitung 160 - Sommer 2013

MM Die Zeitung 159 - Frühling 2013 + Jahresbericht 2012

MM Die Zeitung 158 - Weihnachten 2012 / Neujahr 2013

MM Die Zeitung 157 - Sommer 2012

MM Die Zeitung 156 - Frühling 2012 + Jahresbericht 2011

MM Die Zeitung 155 - Weihnachten 2011 / Neujahr 2012

MM Die Zeitung 154 - Sommer 2011

MM Die Zeitung 153 - Frühling 2011 + Jahresbericht 2010

MM Die Zeitung 152 - Herbst/Winter 2010/2011

MM Die Zeitung 151 - Frühling/Sommer 2010

Unterstützung gesucht

Unterstützen Sie unsere gemeinnützigen Projekte. Projekte kennenlernen

Die aufgerufene Seite kann in Ihrem Browser ### BROWSER ### leider nicht geöffnet werden

Leider wird die ### URL ### im ### BROWSER ### nicht ordungsgemäß angezeigt, sodass es zu Funktions- und Darstellungsfehlern kommt. Bitte öffnen Sie deswegen die Webseite in einem der folgenden Browsern: