Viel Grund, dankbar zu sein
2025 war für uns in der Diakoniestation Martha-Maria St. Jobst ein Jahr voller Herausforderungen, aber auch Chancen. Ein hoher Krankenstand begleitet uns schon seit Längerem und stellt unser kleines Team immer wieder vor Probleme. Durch das große Engagement der gesunden Mitarbeitenden ließen sich die Ausfälle aber ausgleichen. Vielen Dank dafür!
Große Schwierigkeiten verursachte jedoch unsere neue Pflegesoftware. Sie wurde mit viel Vertrauen ins System nach unserem Wechsel vom Diakonieverein St. Jobst zum Diakoniewerk Martha-Maria angeschafft, erwies sich aber in der Praxis der ambulanten Pflege als nur wenig anwenderfreundlich. Daher sind wir sehr froh, dass wir Ende des Jahres auf ein anderes System umsteigen durften, was den Alltag sehr erleichtert. Es tut gut, einen großen Träger als Ansprechpartner zu haben, der einem bei Problemen wirklich zur Seite steht.
Im Herbst konnten wir auch eine neue Kollegin als stellvertretende Stationsleitung bei uns begrüßen, die sowohl in der Pflege mitarbeitet als auch administrative Aufgaben übernimmt. Das ist gerade für mich eine große Erleichterung, da meine ehemalige Stellvertretung aus gesundheitlichen Gründen diese Stelle nicht mehr besetzen konnte und ich alle Aufgaben lange Zeit allein stemmen musste. Daher gibt es, trotz der immer wieder auftretenden Herausforderungen, auch viel Grund aufs Jahr 2025 zurückzublicken – und wer weiß, was sich noch alles ergibt.
Renata Petrova
Pflegedienstleiterin Sozialstation Martha-Maria St. Jobst, Nürnberg