Diakoniewerk Martha-Maria
Menschlichkeit trifft Innovation

Unser Jahresbericht 2025

Mehrere Mitarbeiter aus dem Diakoniewerk Martha-Maria machen ein Selfie

Liebe Leserinnen, liebe Leser, liebe Mitarbeitende,

Porträt eines lächelnden Mannes in Anzug mit Brille, vor unscharfem Hintergrund.

„Menschlichkeit trifft Innovation“ – so haben wir den Jahresbericht von Martha-Maria 2025 überschrieben. Und schnell kommen einem dabei technische Entwicklungen in den Sinn. Ob es sich um operative Robotik oder Robotik im Service-Bereich handelt oder um den KI-Einsatz in Verwaltung oder um Diagnose unterstützende Erkennung – es ist oft diese technische Innovation im Blickfeld. 

Dabei ist Innovation in der Zusammenschau mit der Menschlichkeit auch auf anderen Ebenen erlebbar: Wenn über eine verschlankte Teamabsprache mehr Zeit für die Patientin zur Verfügung steht; wenn eine medizinische Abteilung einen Eingriff verändert, damit der Heilungsprozess erleichtert und beschleunigt wird; wenn ein Seelsorger mit einer unüblichen Frage den Mantel des Schweigens durchbricht; wenn in der Altenhilfe die Bedarfe der Bewohner im Fokus stehen und dabei die Begabungen der Mitarbeitenden bewusster eingesetzt werden können. Innovation entsteht stets dann, wenn Menschen an eine Grenze stoßen und nach einer Lösung suchen. 

Oft geschieht das in Teams. Oft geschieht das aus dem Wunsch, das Leben eines anderen zu erleichtern oder Leid zu vermindern. Innovation entsteht ganz oft durch bewusstes Fragen, genaues Hinsehen und konzentriertes Hinhören. 

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein entspanntes und erfreuliches Lesen – zum ersten Mal ganz im digitalen Format!

Ihr Markus Jung
Direktor

Verwaltungsrat neu aufgestellt

Das Jahr 2025 stand im Diakoniewerk Martha-Maria im Zeichen vieler Veränderungen. Auch der Verwaltungsrat vollzog einen bedeutenden Wechsel in seiner Zusammensetzung. Fünf langjährige Mitglieder, die das Werk über viele Jahre hinweg geprägt hatten, wurden in einer feierlichen Sitzung im Mai verabschiedet. Gleichzeitig begrüßte das Gremium fünf neue Mitglieder, die mit frischem Elan und großer Sachkenntnis die Arbeit des Verwaltungsrats bereichern.

Pastor Gottfried Liese, der Vorsitzende des Verwaltungsrats, dankte den ausscheidenden Mitgliedern für ihr langjähriges Engagement: „Es war nicht leicht, sich von Persönlichkeiten zu verabschieden, die so viel für unser Diakoniewerk geleistet haben. Ihre Spuren blieben ein wichtiger Teil von Martha-Maria.“ Gleichzeitig blickte er mit Zuversicht in die Zukunft: „Die Herausforderungen sind groß, doch gemeinsam werden wir sie meistern.“

Dr. Hans-Martin Niethammer, der Vorstandsvorsitzende des Diakoniewerks, fügte hinzu: „Wir sind dankbar für die Arbeit der scheidenden Mitglieder und heiße die neuen herzlich willkommen. Ihre unterschiedlichen Hintergründe und Erfahrungen helfen uns, unseren Auftrag noch besser zu erfüllen.“

Verabschiedet wurden:
- Stefan Burrer (nach zehn Jahren)
- Superintendent Markus Jung (nach zehn Jahren, im Herbst hat er das Amt des Vorstandsvorsitzenden übernommen)
- Dieter Kießling (nach 30 Jahren)
- Angelika Schmidt (nach fünf Jahren)
- Sr. Doris Wöstenfeld (nach 20 Jahren)
 

Neu in das oberste Aufsichtsgremium berufen wurden:
- Manuela Bierbaum, Geschäftsführerin bei der Diakonie Hochfranken (Hof)
- Superintendent Matthias Kapp (Marbach a.N.)
- Achim Laidig, Hauptamtsleiter der Gemeinde Rudersberg (Backnang)
- Sr. Roswitha Müller (Nürnberg)
- Melanie Zeitler-Dauner, Kaufmännische Direktorin des Hohenloher Krankenhauses (Öhringen)
 

Der Verwaltungsrat, der die Arbeit des geschäftsführenden Vorstands überwacht und die satzungsgemäße Ausrichtung des Diakoniewerks sichert, war damit wieder komplett. Mit dieser Neuaufstellung verband Martha-Maria bewährte Werte mit neuen Perspektiven – für ein starkes und zukunftsfähiges „Unternehmen Menschlichkeit“.

Vier Männer in Anzügen lächeln vor einem Gebäude.

Wechsel im Vorstand

Am 18. September 2025 wurde in der Eben-Ezer-Kirche Nürnberg Pastor Markus Jung feierlich als neuer Vorstandsvorsitzender des Diakoniewerks Martha-Maria eingeführt. Er folgte auf Dr. Hans-Martin Niethammer, der das Werk seit August 2020 mit geistlicher Tiefe und strategischer Weitsicht geleitet hat. Unter seiner Führung wurden zahlreiche Projekte umgesetzt, darunter Krankenhausfusionen, Nachhaltigkeits- und Digitalisierungsstrategien sowie die Stärkung diakonischer Werte.

Pastor Jung bringt langjährige Leitungserfahrung mit, kennt die Region und das Werk seit vielen Jahren und engagiert sich in kirchlichen Netzwerken. Der Gottesdienst, geleitet von Bischof Werner Philipp, betonte die Gastfreundschaft, den Dienst aneinander und die gesellschaftliche Verantwortung in der Diakonie.

In ihren Grußworten würdigten Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Dr. Rainer Hutka (Bayerisches Sozialministerium), Dr. Nasser Ahmed (Vertreter der Stadt Nürnberg) und Diakoniepräsidentin Dr. Sabine Weingärtner Dr. Niethammers Verdienste und begrüßten Jung als würdigen Nachfolger.

Dr. Niethammer bedankte sich bei allen Mitarbeitenden, politischen und kirchlichen Partnern und blickte mit Dankbarkeit auf seine Amtszeit zurück. Jung betonte die Bedeutung von Menschlichkeit und gemeinsamer Verantwortung als Grundlage seiner neuen Aufgabe. Musikalisch wurde die Feier von Ensembles aus dem Diakoniewerk Martha-Maria begleitet.

Auf dem Foto (von links): Pastor Gottfried Liese (Vorsitzender des Verwaltungsrats), Markus Jung, Dr. Hans-Martin Niethammer, Bischof Werner Philipp.

Schlaglichter auf das Jahr 2025

Vier Personen, eine Frau mit Blumenstrauß, stehen lächelnd in einem Büro.

Januar 2025

Seit Januar 2025 bereichert Prof. Dr. Claudia Wickenhauser unser Team. Sie folgt damit Dr. Jürgen Knolle, der zum 31. Dezember 2024 ruhestandsbedingt ausgeschieden ist. Sie ist langjährige Direktorin des Instituts für Pathologie der Universitätsmedizin Halle und verantwortet nun gleichzeitig die Pathologie des Krankenhauses Martha-Maria Halle-Dölau als neue Chefärztin. Damit kommen die pathologischen Befunde der beiden Einrichtungen künftig aus einer Hand. Begrüßt wurde sie von Geschäftsführer Markus Füssel (links), dem Ärztlichen Direktor Prof. Dr. Wolfgang Schütte und dem Kaufmännischen Leiter Friedemann Malerz (rechts).

Februar 2025

Zwei Männer schütteln Hände in einer Kirche, einer hält Blumenstrauß.

Dr. Michael Hitzschke wurde am 21. Februar 2025 als Geschäftsführer der Martha-Maria Krankenhaus gGmbH in einer Feierstunde in der Kapelle am Standort St. Theresien mit großer Wertschätzung verabschiedet. Wegbegleiter würdigten insbesondere seinen kooperativen Führungsstil, seine Rolle als „Architekt der Fusion“ der beiden Krankenhäuser – und humorvoll seinen täglichen „Zaubertrank“, eine Kanne Fencheltee.

Vier Musiker spielen in einer Kirche, darunter ein Cello und Blockflöten.

März 2025

Rund 70 Zuhörer erlebten am 23. März 2025 in der Eben-Ezer-Kirche eine musikalische Zeitreise durch die Barockzeit unter dem Titel „In Freundschaft“. Der Eintritt war frei, knapp 800 Euro an Spenden kamen Projekten der Martha-Maria-Stiftung zugute.

Zwei lächelnde Männer in blauen Kitteln stehen vor einer Karte.

April 2025

Am 8. April 2025 fand das Kick-off für das geplante Lungenkrebszentrum „TUM Universitätsklinikum und Krankenhaus Martha-Maria München“ im Krankenhaus Martha-Maria München statt. Vertreter beider Einrichtungen gaben Einblicke in die geplante Zusammenarbeit zwischen Thoraxchirurgie und Pneumologie. Ziel ist der Aufbau eines gemeinsamen Zentrums an zwei Standorten zur spezialisierten Versorgung von Lungenkrebspatienten.

Sieben Personen, darunter Diakonissen in schwarz-weißer Kleidung, lächeln in die Kamera.

Mai 2025

Vier Diakonissen wurden am 18. Mai 2025 für ihren langjährigen Dienst in der Diakonissenschaft geehrt: Sr. Christa Hertfelder und Sr. Ruth Wirth für 70 Jahre, Sr. Ilse Pätzold und Sr. Elsbeth Zacher für 65 Jahre. Der Festtag begann mit einem Gottesdienst in der Eben-Ezer-Kirche in Nürnberg, in dem Superintendentin Dorothea Lorenz die Jubilarinnen und ihren segensreichen Dienst würdigte. Anschließend wurde im Luisenheim bei Essen, Kaffee und Kuchen sowie vielen Gesprächen weitergefeiert, und zahlreiche Gäste gratulierten den Schwestern persönlich.

Vier Frauen stehen lächelnd im Garten, eine hält ein Zertifikat.

Juni 2025

Zwei Jahre lang hat das Seniorenzentrum Martha-Maria Lichtenstein-Honau in Kooperation mit der AOK Baden-Württemberg am Thema Gesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung für Mitarbeitende sowie Bewohnerinnen und Bewohner gearbeitet. Die AOK zeichnete Martha-Maria für hervorragende Präventionsarbeit mit Pflegesiegel aus. Das PiP-Siegel ist eine besondere Auszeichnung für „Gesundes Wohnen und Arbeiten“, das wir in unserer Einrichtung bieten.

Zwei lächelnde Personen mit Brille, eine hält ein rotes Herz und ein Buch.

Juli 2025

Das Seniorenzentrum Martha-Maria in Eckental feierte am 15. Juli 2025 sein 10-jähriges Bestehen mit Bewohner/innen, Mitarbeitenden und zahlreichen Gästen. Ein abwechslungsreiches Programm. Für die Musik sorgten das „Duo Sorglos“ aus Thüringen sowie die Sängerin Astrid Lierenfeld mit besonderen Liedern. Ehrungen für langjährige Mitarbeitende und Grußworte von Bürgermeisterin Ilse Dölle und Geschäftsführer Michael Zimber würdigten das Engagement des Teams und boten einen Ausblick auf zukünftige Angebote wie Betreutes Wohnen.

Sechs Personen stehen lächelnd vor einer Wand aus Mosaikmustern.

August 2025

Nach über 30 Jahren im Dienst wurde Pastorin Sabine Schober, unsere Seelsorgerin am Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau, feierlich in den Ruhestand verabschiedet.  
Viele Wegbeleiterinnen und Wegbegleiter waren gekommen, um Lebewohl zu sagen – und zu danken: 
Mit Herz, Empathie und einem offenen Ohr war Sabine Schober für Patientinnen und Patienten, Angehörige und Mitarbeitende da – stets achtsam, professionell und präsent in den stillen Momenten, in denen Worte oft fehlen. Und an ihrer Seite war immer ihr Mann Winfried Bolay, dem wir auch von Herzen für seinen Dienst danken.
Ihre Arbeit hat Spuren hinterlassen: in der Seelsorge, in der Palliativarbeit, in ethischen Diskussionen und im Herzen vieler Menschen.
 

Gruppe junger Menschen mit erhobenen Armen, draußen auf gepflastertem Platz.

September 2025

Von der MFA bis zur Bürofachkraft, vom FSJ bis zur Pflege: Wir freuen uns sehr über die jungen Menschen, die am Standort Martha-Maria in Nürnberg im September ihre Ausbildung gestartet haben.
An unserem Standort St. Theresien in Nürnberg dürfen wir 29 junge Menschen in der Schule für Krankenpflegehilfe und 30 junge Menschen in der generalistischen Pflegeausbildung in ihrem nächsten Lebensabschnitt begleiten.
 

Vier Personen stehen lächelnd vor einer Holzwand.

Oktober 2025

Über 200 Interessierte kamen am 15. Oktober 2025 zum ersten Klima-Event in der Eben-Ezer-Kirche in Nürnberg, um mehr über die Auswirkungen des Klimawandels auf Gesundheit und Ernährung zu erfahren. Die Vorträge von Leonard Schmitt, Jil Wendt und Verena Haupt regten lebhafte Diskussionen an, und beim anschließenden Austausch bei Smoothies nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit zum persönlichen Gespräch und Informationsaustausch.

Drei lächelnde Personen in Anzügen posieren vor einem dekorierten Podium.

November 2025

Mit einem Festakt wurde Markus Füssel als neuer Geschäftsführer des Gesundheitsparks Hohenfreudenstadt eingeführt, zusammen mit Michaela Kratzenstein-Koch als Kaufmännische Leiterin. Sie übernehmen die Leitung von Walter Beuerle, der nach zehn Jahren im Amt verabschiedet wurde. Beuerle habe in seiner Zeit die Klinik Hohenfreudenstadt erfolgreich durch strukturelle Weiterentwicklungen, neue Behandlungskonzepte und herausfordernde Zeiten wie die Corona-Pandemie geführt und dabei stets Menschlichkeit, Stabilität und Vertrauen vermittelt. Zahlreiche Gäste aus Stadt, Landkreis und Diakoniewerk würdigten sein Engagement, sein gutes Netzwerk und seinen respektvollen Umgang mit Mitarbeitenden. Betont wurde, dass die neue Doppelspitze  die Klinik mit Erfahrung und Weitsicht weiterführen werde.

Sieben Krankenhausmitarbeiter in blauen Kitteln lächeln in die Kamera.

Dezember 2025

Nach intensiver Vorbereitung ist die neue Klinik für Neurologie am Krankenhaus Martha-Maria St. Theresien gestartet: Seit dem 1. Dezember werden unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. Stefan Schwab und Dr. Gabriela Siedler erste Patientinnen und Patienten auf Station G1 versorgt. Die neurologische Abteilung behandelt insbesondere Schlaganfälle und akute Erkrankungen, arbeitet eng mit Pflege- und Therapieteams zusammen und stärkt damit das medizinische Angebot des Hauses – ein Meilenstein, wie Geschäftsführer Harald Niebler betont.

Unsere Mitarbeitenden im Fokus

Das Jahr 2025 hat im Diakoniewerk Martha-Maria viele Veränderungen gebracht – und damit auch unseren Mitarbeitenden viel abverlangt. Wie blicken Sie zurück? Wir haben neun Kolleginnen und Kollegen gefragt. 

Mann in Büroflur neben einem Reinigungsroboter, symbolisiert innovative Arbeitsumgebung.
Ein Jahr großer Veränderungen und intensiver Momente

Robert Lentsch, Gesamtleitung Martha-Maria Service GmbH

Lentsch
Renata Petrova lächelt in einem sonnigen Flur mit Pflanzen im Hintergrund.
Gespannt auf das, was kommt

Renata Petrova, Pflegedienstleitung Diakoniestation Martha-Maria St. Jobst 

Petrova
Person in gelber Jacke fotografiert Berglandschaft mit Wolken und schneebedeckten Gipfeln.
Die Liebe Gottes setzt sich durch

Dennis Cramer
Leiter Martha-Maria Hotel Hohenschwangau

Cramer
Silke Gehre lächelnd im Freien vor einem modernen Gebäude.
In Neues eintauchen

Silke Gehre, Pflegedienstleitung Hilde und Eugen Krempel Haus, Stuttgart

Gehre
Ärztin in blauer Arbeitskleidung lächelt in einem Krankenhausflur.
Ein großer Schritt

Dr. Gabriela Siedler
Leitende Oberärztin, Klinik für Neurologie, Krankenhaus Martha-Maria St. Theresien

Siedler
Frau vor Klinikgebäude der Klinik Hohenfreudenstadt, lächelnd in beiger Jacke.
Ein Jahr des Aufbruchs

Michaela Kratzenstein-Koch
Kaufmännische Leiterin Klinik Hohenfreudenstadt

Kratzenstein-Koch
Lächelnde Frau am Schreibtisch mit Computer, Stift und Notizblock.
Aufbruch und Wandel

Andrea Greiner
Managerin MVZ Süd gGmbH

Greiner
Arzt in blauer Kluft steht lächelnd in einem Krankenhauszimmer.
Ein bewusster Neuanfang

Dr. Christian Mahnkopf
Standortkoordinator Krankenhaus Martha-Maria St. Theresien

Mahnkopf
Frau in Geschäftskleidung in einem hellen, modernen Bürogebäude.
Für eine bessere Zukunft

Ute Schaffer
Martha-Maria-Stiftung

Schaffer

Personen-News

Schwarzweiß-Porträt eines älteren Mannes mit Brille und Anzug.
Trauer um Ludwig Waitzmann

Am 5. Januar 2025 verstarb unser ehemaliger Direktor Ludwig Waitzmann. Der 1935 geborene Pastor war von 1991 bis 2000 Direktor und Vorsitzender des Geschäftsführenden Vorstands. Schon vor dieser Zeit war er als Verwaltungsratsvorsitzender eng mit dem Diakoniewerk verbunden. 

Ein Highlight seiner Amtszeit war die Rückführung der Kinderklinik in Halle und die Übernahme des Krankenhauses in Halle-Dölau in die Trägerschaft von Martha-Maria. 1992 folgte die Grundsteinlegung für das Seniorenzentrum in München. Parallel dazu leitete Waitzmann den Übergang der Altenhilfeeinrichtungen des kirchlichen Sozialwerks in die Verantwortung von Martha-Maria in die Wege. 

Zudem wurde in seiner Amtszeit die Erarbeitung des bis heute fast unverändert gebliebenen Leitbilds „Helfen und Hören“ umgesetzt. Bis weit in seinen Ruhestand blieb er durch sein reges Interesse an der Diakonie mit Martha-Maria eng verbunden. 

Drei Personen, eine Frau mit Blumenstrauß, posieren lächelnd im Saal.
Walter Beuerle verabschiedet

Am 9. Dezember 2025 wurde Walter Beuerle, Geschäftsführer des Gesundheitsparks Hohenfreudenstadt, nach zehn Jahren erfolgreicher Arbeit verabschiedet. In dieser Zeit prägte er die Klinik durch strukturelle Weiterentwicklungen, neue Behandlungskonzepte und eine stetige Menschlichkeit – besonders in herausfordernden Zeiten wie der Corona-Pandemie.

Markus Jung, Vorstandsvorsitzender des Diakoniewerks Martha-Maria, und das Team dankten ihm für seinen Einsatz: „Sie haben Führung als Dienst am Menschen gelebt.“ Sein offener Dialog, sein Netzwerk und seine ruhige Art schufen Vertrauen und Stabilität. „Die Klinik hat durch Sie viel Gutes erfahren“, betonte Oberbürgermeister Adrian Sonder.

Neun Krankenhausmitarbeiter lächeln in die Kamera, eine Person hält Blumenstrauß.
Abschied nach 15 Jahren

Schweren Herzens haben sich das Team des Seniorenzentrums Nagold mit Pflegedienstleiter Ingolf Stoll von ihrer Kollegin Eva Renz verabschiedet. Frau Renz arbeitete über 15 Jahre voller Engagement und großem Herzen für die Bewohnerinnen und Bewohner. Wir sind glücklich eine so tolle Kollegin gehabt zu haben und wünschen ihr für den Ruhestand alles Gute! 

Mitarbeiter lächeln mit Jubiläumstorte im Krankenhaus.
20 Jahre voller Herz

Seit Oktober 2005 prägt PD Dr. Karsten Pohle als Chefarzt die  Klinik für Innere Medizin an unserem Krankenhaus in Nürnberg, seit 2008 ist er zudem Ärztlicher Direktor. Enstanden sind seither vier Herzkatheterlabore, 24-Stunden-Bereitschaft und eine Chest-Pain-Unit. Zum Jubiläum überraschten Vorstand und Geschäftsführung ihn mit einer Torte – Schokolade, Herzmotiv und persönlichem Cake-Topper. 

Geschäftsführer Harald Niebler dankte für sein Engagement: „PD Dr. Pohle prägt unser Haus – medizinisch und menschlich.“ Auch künftig bleibt er Chefarzt der Kardiologie am Krankenhaus Martha-Maria St. Theresien.

Lächelnde Frau mit Blumenstrauß, Mann daneben, beide draußen.
Neu im Leitungsteam des Seniorenzentrums Wüstenrot

Seit Juli 2025 verstärkt Daniela Beisig unser Leitungsteam als neue Pflegedienstleitung der Diakoniestation im Seniorenzentrum Martha-Maria Wüstenrot.

Daniela Beisig ist bereits seit dem 1. November 2023 Teil unseres Teams in Wüstenrot. In ihrer bisherigen Rolle als stellvertretende Pflegedienstleitung der Diakoniestation verantwortete sie unter anderem die Praxisanleitung und das Qualitätsmanagement. Mit ihrer Übernahme der neuen Position geht sie nun den nächsten Schritt in ihrer beruflichen Laufbahn.

Wir freuen uns sehr auf die weitere Zusammenarbeit und begrüßen Daniela Beisig herzlich in ihrer neuen Funktion!

Drei Personen sitzen auf einer Bank im Freien, halten Geschenke.
Gesamt-MAV-Vorsitz bestätigt

Im Anschluss an die Neuwahl am Krankenhaus Martha-Maria St. Theresien in Nürnberg hat sich die Gesamt-MAV des Diakoniewerks Martha-Maria neu konstituiert. Gewählt wurden folgende Personen:

  • Christiane Westphal (Krankenhaus Martha-Maria St. Theresien) als Vorsitzende mit Entsendung in die Aufsichtsgremien
  • Armin Oelmann (Krankenhaus Martha-Maria St. Theresien) als Stellvertretender Vorsitzender
  • Ralf Scholz (Diakoniewerk Martha-Maria e.V.) als Zweiter Stellvertretender Vorsitzender

Die gewählten Personen nahmen die Wahl an und bedankten sich für das in sie gesetzte Vertrauen.

Zwei Diakonissen und ein Mann mit Blumenstrauß in einer Kirche.
Nachfolge Stiftungs-Treuhänderin

Zum 30. September 2025 verabschiedete sich Schwester Barbara Vogel nach elf Jahren als Treuhänderin der Martha-Maria-Stiftung. Seit 2014 prägte sie das Amt mit Hingabe und Vertrauen. Direktor Dr. Hans-Martin Niethammer dankte ihr im Namen des Diakoniewerks herzlich für die wertvolle Zusammenarbeit.

Die Nachfolge trat Schwester Roswitha Müller an. Als Gründungsmitglied und ehemalige Vorstandsfrau kennt sie die Stiftung von Anfang an. Mit ihrer Erfahrung wird sie die diakonische Arbeit weiterführen – für eine starke Gemeinschaft und das Wohl der Menschen.

Zwei Männer, einer hält Verdienstkreuz-Urkunde, vor bayerischem Ministerium.
Bundesverdienstkreuz für Pastor Werner Jung

Pastor Werner Jung hat vom bayerischen Innenminister Joachim Herrmann das Bundesverdienstkreuz am Bande ans Revers erhalten. Gewürdigt wurde Jung insbesondere für die ehrenamtliche Arbeit für den Bund christlicher Posaunenchöre Deutschlands. Pastor Jung ist dem Diakoniewerk Martha-Marian eng verbunden. Nach Jahren als Seelsorger in unserem Seniorenzentrum Wüstenrot lebt er heute im Ruhestand in Fürth und ist ehrenamtlich vielfach in Martha-Maria tätig. 

Aus dem Diakoniewerk

Gewaltschutzkonzept eingeführt
Zwei Hände in symbolischer Geste, Faust und Handfläche, vor Glasgebäude.

Am 18. September 2025 wurde das unternehmensweite Gewaltschutzkonzept von Martha-Maria in der Eben-Ezer-Kirche in Nürnberg vorgestellt. Ziel ist es, Schutzmaßnahmen auch dort zu gewährleisten, wo Menschen Hilfe suchen.

Die Veranstaltung richtete sich an Mitarbeitende des Krankenhauses Martha-Maria St. Theresien. Für alle, die nicht teilnehmen konnten, wurde die Aufzeichnung online zur Verfügung gestellt.

Detaillierte Informationen finden Sie auf unserer Homepage.
 

Besuch aus Mosambik
Vier Personen posieren lächelnd draußen mit Stadtpanorama im Hintergrund.

Seit über 20 Jahren verbindet Martha-Maria eine Partnerschaft mit dem Krankenhaus in Chicuque, die durch regelmäßigen Austausch und gemeinsame Projekte gepflegt wird. Im Mai 2025 haben drei Mitarbeitende des Partnerkrankenhauses Chicuque in Mosambik zwei Wochen lang bei Martha-Maria in Nürnberg hospitiert. Der Ärztliche Direktor Micail Julaya konnte unter anderem bei Operationen hospitieren und berichtete in Vorträgen über die großen Herausforderungen der medizinischen Versorgung in seiner Heimat.

Auch im Pflegebereich und in der Radiologie erhielten die Gäste Einblicke in Organisation, Abläufe und medizinische Technik. Die gewonnenen Erfahrungen sollen künftig in die Arbeit des Krankenhauses Chicuque einfließen.

Verkauf unseres Krankenhauses in Halle besiegelt
Acht Männer in Anzügen stehen lächelnd vor einem Gemälde.

Am 1. Januar 2026 übernimmt das Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara (GmbH) die Geschäftsanteile der Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau gGmbH. Der Notarvertrag wurde am 23. September 2025 von den Verantwortlichen des Diakoniewerks Martha-Maria und des Elisabeth Vinzenz Verbunds unterzeichnet. Bei strahlendem Sonnenschein und herrlichen Aussichten über die Hauptstadt gab es anschließend nur strahlende Gesichter.

Das weinende Auge, das sich für Martha-Maria mit diesem Verkauf verbindet, war in diesem Augenblick vergessen. Und die Hoffnung, dass auch dem gemeinsamen Krankenhaus dadurch gute und sonnige Aussichten bevorstehen, stand im Vordergrund.

Dem Vertragsabschluss ging eine ungeheure Fleißleistung voraus. Viele Mitarbeitende haben dazu beigetragen, dass das mehrere hundert Seiten starke Vertragswerk fertig gestellt werden konnte. Ihnen gilt der sehr herzliche Dank von Vorstand und Geschäftsführung.

Großer Andrang beim Mitarbeiterfest

Über 1.000 Menschen – Mitarbeitende, ihre Familien, Angehörige und Freunde – haben bei sommerlichen Temperaturen gemeinsam mehrere Stunden lang auf dem großen Martha-Maria-Mitarbeitendenfest gelacht und gefeiert. Mit dabei waren auch zahlreiche Kolleginnen und Kollegen vom Standort St. Theresien und vom ambulanten Pflegedienst St. Jobst, die wir in unserer Martha-Maria-Familie willkommen heißen durften.

Bei Sonnenschein, kühlen Getränken und reichlich Essen gab es genügend Zeit, sich auch einmal privat auszutauschen – fernab des Trubels auf Arbeit. Ob mit den Kindern in der Hüpfburg oder bei der Party im Festzelt: Alle Anwesenden hatten jede Menge Spaß. Wir haben unseren Slogans „Unternehmen Menschlichkeit", „Freude Leben" und „WirSindEins" ordentlich mit Leben gefüllt!

Fachtag des Netzwerks „Diakonisches Lernen"
Jugendliche und Erwachsene diskutieren auf einer Bühne in einer Kirche.

Mit dem „verpflichtenden Gesellschaftsjahr“ beschäftigen sich mehr als 80 junge Menschen beim Fachtag des Netzwerks „Diakonisches Lernen“ Ende November in der Eben-Ezer-Kirche. Dabei traten zwei Jugendliche mit gegensätzlichen Standpunkten auf: Lorenz Schuh („verpflichtendes Gesellschaftsjahr fördert Zusammenhalt in der Gesellschaft“) und Noomi Spreitzer („Pflicht sorgt für Demotivation“) sorgten dafür, dass nicht über die Köpfe junger Menschen hinweg debattiert wurde.

Die Studentin Ariane Fürstenberg und der Diplom-Politologe Christian Rechholz leiteten die Veranstaltung, an der neben den beiden Schülern auch die Nürnberger LINKEN-Stadträtin Kathrin Flach Gomez (Contra), der Uffenheimer Schulleiter Philipp Specht (Pro) und der Vorstand Personal und Recht des Diakoniewerks Martha-Maria, Dr. Tobias Mähner (Pro), teilnahmen.

Über 80 Teilnehmende und Mitwirkende sorgten für einen bereichernden Tag, der viele gute Gespräche, inspirierende Einblicke und wertvolle Anregungen ermöglichte. Höhepunkt war eine Agapefeier, während der aktuelle Fotoprojekte diakonischer Begegnungen des Münchner Fotografen Alexander Sascha Keller Anschauungsmaterial und Gesprächsstoff boten.

Diakonissen entdecken die Fränkische Schweiz
Vier Diakonissen sitzen in traditioneller Kleidung an einem Restauranttisch.

Gemeinsam mit der Martha-Maria Altenhilfe erkundeten unsere Diakonissen die Fränkische Schweiz – von Luisenheim über Leuzenberg und Lauf bis nach Hohenstein. Trotz des regnerischen Herbstes blieb die Gruppe trocken und erreichte alle Stationen heiter.

Stationen waren der Leuzenberger Hof mit fränkischer Stärkung, die Kunigundenkirche in Lauf mit Andacht sowie das Windbeutelcafé in Hohenstein, wo die Reisegruppe den Tag gemütlich bei Kaffee und Windbeuteln ausklingen ließ.

Klimaanpassung: Austausch und gemeinsame Strategien
Gruppenfoto von Mitarbeitenden des Diakoniewerks Martha-Maria vor einem Gebäude.

Seit Anfang 2025 beschäftigt das Diakoniewerk mit Annette Wachsmann eine eigene Klimaanpassungsbeauftragte. Am 2. Dezember fand dazu ein Workshop in unserer Eben-Ezer-Kirche statt. Gemeinsam mit dem Zentrum KlimaAnpassung (ZKA) tauschten sich unsere Mitarbeitenden und externe Fachleute über die Herausforderungen durch Hitze und Starkregen aus. Dr. Antje Strasser vom Bayerisches Kompetenzzentrum für Gesundheitsschutz im Klimawandel zeigte auf, wie besonders ältere Menschen von Hitze betroffen sind, während Annette Wachsmann die aktuellen Ergebnisse unseres Klimaanpassungsprojekts vorstellte.

In interaktiven Gruppenarbeiten sammelten die Teilnehmenden Ideen, um unsere Einrichtungen widerstandsfähiger zu machen. Best-Practice-Beispiele aus anderen sozialen Einrichtungen und ein Vortrag zu nachhaltigen Lösungen gaben wertvolle Anregungen. Besonders motivierend war der Austausch über konkrete Schritte, die direkt nach dem Workshop umgesetzt werden sollen.

Der Workshop ermöglichte wertvolle Impulse und einen lebendigen Austausch, um den Herausforderungen des Klimawandels aktiv zu begegnen.

Ausbildungsmesse: Großes Interesse an Martha-Maria
Mitarbeitende des Diakoniewerks Martha-Maria präsentieren sich auf einer Ausbildungsmesse.

Anfang Juli 2025 war das Diakoniewerk Martha-Maria mit seinen Einrichtungen auf der Vocatium Ausbildungsmesse in Nürnberg vertreten. In unzähligen Gesprächen konnten wir mit unserem modernen Auftritt und unserem vielseitigen Angebot überzeugen. Unser Stand war durch das riesige Graffiti ein wahrer Blickfang. Genauso authentisch war die Beratung bei uns am Stand. Aus verschiedenen Martha-Maria-Einrichtungen und Bereichen waren unsere Mitarbeitenden vor Ort, sodass wir den Interessierten praxisnahe Einblicke in die Ausbildungsberufe geben konnten – von der Arbeit im Seniorenzentrum bis in den OP.

Was für die Schülerinnen und Schüler besonders überraschend war: die vielseitigen Ausbildungsmöglichkeiten bei Martha-Maria. Wir freuen uns über die positiven Gespräche und hoffen, zukünftige Kollegen gefunden zu haben.

Strategische Ziele vorgestellt
Zwei lächelnde Männer in Anzügen vor rotem Hintergrund mit Text.

Mit „Zehn Strategische Zielen“ geht das Diakoniewerk Martha-Maria in die Zukunft. Im Jahr 2024 hat das Diakoniewerk Martha-Maria die Unternehmensstrategie fortgeschrieben und erweitert. Mit diesen „10 Zielen“ bleibt Martha-Maria sich selbst und seinen Wurzeln treu und richtet sich zugleich zukunftsfähig aus. Im Jahr 2025 hat Direktor Dr. Hans-Martin Niethammer dazu zehn Interviews geführt, die hier abgerufen werden können.

Aus unseren Krankenhäusern

Gesundheitsministerin und Bürgermeisterin grautlieren zur Fusion
Gruppe von zehn Personen vor roter Wand mit Schriftzug Krankenhaus Martha-Maria St. Theresien.

Die bayerische Gesundheitsministerin Judith Gerlach und Nürnbergs Bürgermeisterin Julia Lehner enthüllten am 31. Januar 2025 am Standort Martha-Maria das neue Namensschild des Krankenhauses „Martha-Maria St. Theresien“. Auch am Standort St. Theresien in der Mommsenstraße prangt der neue Schriftzug bereits.

Die Fusion der beiden traditionsreichen christlichen Kliniken gilt als erste interkonfessionelle Krankenhausfusion in Bayern und als wichtiger Schritt für die zukünftige Krankenhausversorgung. Beide Politikerinnen würdigten den Mut der Verantwortlichen und Mitarbeitenden, neue Wege zu gehen.

Mit rund 480 Betten, zwei Standorten und etwa 1.800 Mitarbeitenden sichert das neue gemeinsame Krankenhaus auch künftig die wohnortnahe medizinische Versorgung in Nürnberg.

Austausch und Begegnung: Chefarztklausur im März
Gruppe von Mitarbeitenden des Diakoniewerks Martha-Maria bei einem Treffen im Freien.

Am letzten Märzwochenende 2025 trafen sich in München 30 Chefärztinnen und Chefärzte aus allen Martha‑Maria‑Krankenhäusern zu ihrer in größeren Abständen stattfindenden Klausur, zusammen mit den kaufmännischen, seelsorgerlichen und pflegerischen Mitgliedern der Krankenhausleitungen sowie dem Vorstand.

Das Zukunftsthema der sogenannten „Künstlichen Intelligenz“ stand im Mittelpunkt. „Wer kann dabei gewinnen – oder sind wir alle nur Verlierer?“ So provozierte zu Beginn der Vorstandsvorsitzende Dr. Hans-Martin Niethammer. Eine Antwort versuchte der bekannte Ethiker Prof. Peter Dabrock, Ordinarius an der Universität Erlangen-Nürnberg und langjähriges Mitglied des Deutschen Ethikrates im einleitenden Vortrag. Anschließend diskutierte die Runde anhand von fünf Patientenfällen über den möglichen Einsatz von KI im Krankenhausprozess.

Die Hoffnungen richteten sich dabei auf Zeitgewinn, die Verbesserung von logistischen Prozessen, eine bessere Beherrschung der Datenflut, Unterstützung in der Dokumentation und Aufklärung und schnellere Diagnostik.

Befürchtungen richteten sich auf den enormen Ressourcenverbrauch, die Interessen der Großunternehmen aus dem Silicon Valley und den Einfluss auf die Entscheidungsfindung. Einer brachte die unausgesprochene Frage auf den Punkt: Keiner von uns wagt daran zu denken, dass der eigene Arbeitsplatz auf dem Spiel stehen könnte.

Ohne uns Menschen geht es nicht

Quintessenz der Veranstaltung: Es bedarf noch sehr viel menschlicher Intelligenz, um die Künstliche Intelligenz in das medizinische System zu integrieren.

Natürlich kamen neben den inhaltlichen Aspekten auch Möglichkeiten der Begegnung nicht zu kurz. In vielen informellen Gesprächen wurden gemeinsame Themen der Medizin und Krankenhauspolitik besprochen und persönliche Kontakte gepflegt. Ein herzliches Dankeschön gilt den „Münchnern“, die die Klausur hervorragend organisiert hatten.

Examensfeier der Krankenpflegeschule
Gruppenfoto von Absolventen der Krankenpflegeschule mit Zertifikaten und Blumen.

An der Berufsfachschule für Pflege bei Martha-Maria in Nürnberg haben im März 2025 zwanzig Auszubildende ihre generalistische Pflegeausbildung erfolgreich abgeschlossen. Schulleiterin Petra Hundt würdigte die Leistungen des Kurses, der mit einem Notendurchschnitt von 2,47 abschloss. Besonders hervorzuheben sind zwei Absolventinnen mit der Note 1,12. Die Auszubildenden stammen aus 14 Nationen und stehen beispielhaft für Vielfalt und gemeinsames Lernen.

In ihren Ansprachen betonten die Rednerinnen und Redner die Bedeutung von Zusammenhalt, Menschlichkeit und christlichen Werten für den Pflegeberuf. Die Feier endete mit dem Dank der Absolventinnen und Absolventen an Lehrkräfte, Angehörige und Wegbegleiter.

Stiftung spendet Abschiedsbox
Drei Personen halten Abschiedsboxen in einem Krankenhausflur, symbolisiert würdevoller Abschied.

Dank der Unterstützung der Martha-Maria-Stiftung konnten das Palliativteam und die Seelsorge am Standort Martha-Maria Abschiedsboxen für verstorbene Patientinnen und Patienten anschaffen.

Die Boxen enthalten unter anderem eine LED-Kerze, ein Gebetsbüchlein, Broschüren für Angehörige und ein Holzkreuz. Sie sollen dazu beitragen, den Abschied im Krankenhaus würdevoll zu gestalten und Angehörige in dieser schweren Situation zu unterstützen.

Jede Station erhält eine solche Box, die künftig die palliative Begleitung im Haus ergänzt.

Aktionstag „Wir pflegen Franken“ in Nürnberg
Mitarbeiter des Diakoniewerks bei einem Outdoor-Event mit Luftballons.

Am 14. Mai 2025 versammelten sich rund 300 Teilnehmende auf dem Jakobsplatz in Nürnberg, um beim Aktionstag „Wir pflegen Franken“ den Pflegeberuf zu feiern. Pflege-Auszubildende vom Standort St. Theresien und aus dem Seniorenzentrum Nürnberg zeigten mit einem selbstgedichteten Song, wie bunt, wertvoll und verbindend Pflege sein kann. Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach war persönlich vor Ort und dankte den Pflegenden.

Der jährlich stattfindende Aktionstag bietet nicht nur Begegnungen und Musik, sondern zeigt auch neue Perspektiven auf den Pflegeberuf und stärkt dessen öffentliche Wertschätzung.

Erfolgreiche DIN-ISO-Zertifizierung in München
Große Gruppe lächelnder Krankenhausmitarbeiter, einige in blauer Kluft, winkend.

Mit großem Engagement und beeindruckendem Teamgeist haben sich unsere Mitarbeitenden die erfolgreiche DIN-ISO–Zertifizierung für das Martha-Maria Krankenhaus München gesichert.

Im Juli 2025 fand das Stufe-1-Audit – das „Vor-Audit“ – statt. Es prüft, ob man zur Stufe 2, dem eigentlichen Zertifizierungsaudit, zugelassen wird. Dank der guten Vorbereitung und dem professionellen Auftreten aller Beteiligten wurde dieser Schritt souverän gemeistert. Tags darauf folgte das Stufe‑2‑Audit, in dem unsere Teams ebenfalls auf ganzer Linie überzeugten. 

Diese Zertifizierung ist nicht nur ein formaler Nachweis unserer Qualität, sondern vor allem ein Ausdruck des außergewöhnlichen Engagements aller Mitarbeitenden, die über das Alltägliche hinausgegangen sind. Gemeinsam haben wir gezeigt, was möglich ist — darauf dürfen wir stolz sein.

Geschäftsführerwechsel in Halle
Sechs Personen stehen lächelnd vor einer Wand aus Mosaikmustern.

Am 13. November 2025 verabschiedete das Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau die bisherigen Geschäftsführer Markus Füssel und Harald Niebler. Gleichzeitig wurde Friedemann Malerz als Nachfolger eingeführt. Malerz war seit 2022 Kaufmännischer Leiter mit Prokura und ist bereits seit 2020 im Haus. 

Malerz übernahm die Leitung im Zuge des Zusammenschlusses der Krankenhäuser Martha-Maria Halle-Dölau und St. Elisabeth und St. Barbara Halle zu einem gemeinsamen Maximalversorger ab 2026. Markus Jung, Vorstandsvorsitzender des Diakoniewerks, würdigte Füssel und Niebler für ihre Leistungen in herausfordernden Zeiten und betonte das Vertrauen in Malerz als neue Führungspersönlichkeit.

Markus Füssel blickte auf 24 Jahre in Dölau zurück: „Die Zeit ist wie im Flug vergangen. Wir haben viel erreicht.“ Er nannte die Einrichtung einer Kita, die Entwicklung einer Nachhaltigkeitsstrategie und die Bewältigung der Corona-Pandemie. Besonders wichtig sei ihm die Zusammenarbeit mit der Mitarbeitendenvertretung gewesen: „Sie brachte uns die Stimmungen aus dem Haus, sodass wir handeln konnten, bevor etwas eskalierte.“ Den Zusammenschluss mit St. Elisabeth und St. Barbara bezeichnete er als „das Beste, was den beiden christlichen Krankenhäusern und der Krankenhauslandschaft in Sachsen-Anhalt passieren konnte.“

Harald Niebler dankte für die Offenheit, die er erlebt habe. „Viele gute und tiefgehende Gespräche waren die Grundlage für die Zusammenarbeit.“ Um die weitere Entwicklung des neuen Krankenhauses mache er sich keine Sorgen, „wenn die Geschäftsführung von Herrn Jakobitz und Herrn Malerz in der Zusammenarbeit so klappt wie zwischen Markus Füssel und mir.“ 

Auch Mitarbeitende, Ärztlicher Direktor Prof. Dr. Wolfgang Schütte, Bürgermeister Egbert Geier und Krankenhausseelsorgerin Kate Weishaupt hoben den erfolgreichen Übergang und die Kontinuität im Haus hervor. Malerz bedankte sich für das Vertrauen, die Unterstützung der Vorgänger und die gemeinsame strategische Arbeit für die drei Standorte Halle, Nürnberg und München.

Erfolgreiche Rezertifizierung in Nürnberg
Neun Personen posieren vor einem Herzbild im Krankenhausflur.

Im September 2025 bestand das Krankenhaus Martha-Maria St. Theresien erfolgreich die Gesamthaus-Rezertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2015. Drei intensive Prüftage mit den Auditoren bestätigten die hohe Qualität der Prozesse und das gelebte Qualitätsmanagement im gesamten Haus.

Besonders gelobt wurden der kontinuierliche Verbesserungsansatz, die zuverlässige Zusammenarbeit aller Beteiligten und ein QM-System, das selbst in Urlaubszeiten funktioniert. Rund 60 Mitarbeitende aus verschiedenen Abteilungen standen den Auditoren Rede und Antwort und trugen so maßgeblich zum Erfolg bei.

Harald Niebler, Geschäftsführung, zeigte sich stolz: „Unser Team hat gezeigt, dass bei uns Qualitätsmanagement und persönliche Zuwendung Hand in Hand gehen.“ In den nächsten Jahren folgen jährliche Überwachungsaudits, bevor 2028 die nächste Gesamthaus-Rezertifizierung ansteht.

Grüne Damen und Herren in Halle geehrt
Drei Frauen halten einen Scheck für 250 Euro in einem holzgetäfelten Raum.

Im Rahmen der dritten kommunalen Gesundheitskonferenz wurde der Gesundheitspreis der Stadt Halle (Saale) unter dem Motto „Bürgerschaftliches Engagement“ vergeben. Unsere Grünen Damen und Herren haben den 3. Platz belegt. Stellvertretend haben Angelika Müller, Brigitte Weise und Barbara Müller (v. l.) die Auszeichnung im Stadthaus entgegengenommen. Der Preis ist mit 250 Euro dotiert.

Aus unseren Seniorenzentren

Bei der Reinigung viel Plastik gespart
Zwei Pflegekräfte in roten Kitteln präsentieren umweltfreundliche Reinigungstücher.

Im Seniorenzentrum Martha-Maria Nürnberg und im Luisenheim kommen seit Oktober 2025 umweltfreundliche Reinigungstücher zum Einsatz. Die „mikrozid® universal wipes green line“ bestehen aus vollständig nachwachsenden Rohstoffen, sind mikroplastikfrei und verlängern die Nutzungsdauer von einem auf drei Monate.

Die Reinigungswirkung bleibt unverändert, und durch den Umstieg können jährlich rund 160 kg Plastik eingespart werden – das entspricht etwa 5.400 PET-Flaschen oder 13.100 Legosteinen.

Grüne Oase im Seniorenzentrum Martha-Maria Nagold
Hochbeet mit verschiedenen Kräutern, darunter Thymian, in einem Garten.

Mit 5.000 Euro Förderung entsteht in unserem Seniorenzentrum Nagold ein Wohlfühlgarten, der Inklusion, Naturerlebnis und Klimaanpassung vereint. Im Rahmen der bundesweiten Initiative „1000 Gärten“ wurde das Projekt ausgewählt und wird mit 5.000 Euro durch die Diakonie Deutschland und den NABU gefördert. Es entsteht ein naturnaher, seniorengerechter Garten. Möglich sind etwa ein unterfahrbares Hochbeet, das auch mobilitätseingeschränkten Seniorinnen und Senioren das Mitmachen ermöglicht. Geplant sind weiterhin Naturschutzmaßnahmen wie ein Fledermausquartier und ein Insektenhotel oder eine vielfältige Bepflanzung mit Kräutern, Büschen und Bäumen.

Auf den Weg gebracht hat das Projekt unsere Beauftragte für Klimaanpassung, Annette Wachsmann. Dabei entsteht mehr als nur ein Garten: Ein Ort der Begegnung, des Lernens und der Freude, der die Lebensqualität unserer Seniorinnen und Senioren steigert, die Biodiversität fördert und gleichzeitig Umweltbildung und Naturerlebnis ermöglicht.

Von Nürnberg nach Silver Creek: Sommerfest im Seniorenzentrum
Gruppe tanzt auf Bühne in Westernkostümen vor Kulisse im Freien.

Am 12. Juli 2025 wurde unser Seniorenzentrum in Nürnberg für mehrere Stunden zum Städtchen im Wilden Westen. Theaterstück, Line Dance, Musik, Kaffee, Kuchen und Eis sorgten für viel Unterhaltung – und sogar zwei Bewohnerinnen wagten sich aufs Tanzparkett.

Eine Woche voller Erlebnisse
Ältere Frau lacht, während ein Reh an ihrer Jacke schnuppert.

Es muss nicht immer eine Fernreise sein: Die Bewohnerinnen und Bewohner unserer Seniorenwohnanlage am Seniorenzentrum Martha-Maria Nürnberg haben eine Woche lang das schöne Franken erkundet. Los ging die Eventwoche am Montag mit einer zweistündigen Straßenbahnfahrt mit einer historischen Straßenbahn. Trotz anhaltendem Regen war die Laune gut und die Stadtführerin erklärte viele Hintergründe zur Stadt Nürnberg.

Am nächsten Tag ging es mit dem Bus in den Veldensteiner Forst. Die Mufflons, das Sika-Wild und die anderen Tiere begleiteten uns auf unserem Weg und ließen sich sogar streicheln. Bei strahlendem Sonnenschein erkundeten die Bewohnerinnen und Bewohner am Mittwoch dann das Knoblauchsland. Neben einer Kutschfahrt über die Felder gab es auch Einblicke in die Arbeit der Gewächshäuser. Mit einer Bootsfahrt auf dem Brombachsee fand die gelungene Ausflugswoche einen erfolgreichen Abschluss. Das Fazit war klar: „Das machen wir wieder!"

Erfolgreiches Gesundheitsprojekt im Seniorenzentrum Stuttgart vorgestellt
Drei Frauen posieren lächelnd vor einer bunten Fotowand.

Vier Jahre haben sich die Mitarbeitenden unseres Seniorenzentrums in Stuttgart intensiv mit der Schaffung eines gesundheitsfördernden Arbeitsumfelds beschäftigt, das sowohl die Gesundheit unserer Mitarbeitenden als auch das Wohlbefinden unserer Bewohnerinnen und Bewohner in den Mittelpunkt stellt.

Die Erfolge sind sichtbar und messbar, wie Einrichtungsleiterin Christiane Krämer berichtete: „Die Mitarbeiterzufriedenheit ist gestiegen, die Fluktuation ist drastisch zurückgegangen, die Beschwerden von Bewohnern und Angehörigen sind ebenfalls deutlich zurückgegangen und die Zahl der Krankheitstage ist signifikant gesunken. Wir haben zudem Strategien entwickelt, um die positiven Veränderungen langfristig zu sichern." Sie fügte hinzu: „Es gibt keine Probleme mehr, es gibt nur noch Situationen.“ Diese positive Einstellung habe nicht nur das Arbeitsklima verbessert, sondern auch die Teamdynamik gestärkt. 

Ein zentraler Bestandteil des Projekts war die kontinuierliche Weiterentwicklung der Führungskräfte. In zahlreichen Trainings und Gruppencoachings wurden Themen wie „gesund Führen“ und „gesundes Teamplay“ intensiv behandelt. Die Führungskräfte entwickelten damit ein gemeinsames Verständnis für ihre Rolle als Vorbilder und Unterstützer, was sich positiv auf das gesamte Arbeitsklima auswirkte.

Das Projekt wurde von der Techniker Krankenkasse mit 63.000 Euro gefördert, das Seniorenzentrum hat etwa den gleichen Betrag investiert.

Pflege-Podcast erfolgreich
Mehrere Martha-Maria-Mitarbeiter machen ein Selfie, symbolisiert Teamgeist.

Die 66. Ausgabe unseres Podcasts „gut gepflegt" ist Ende 2025 erschienen – dabei geht es um die „Bedeutung von Essen im Seniorenzentrum“. Seit Mitte 2023 kommen hier Expertinnen und Experten aus dem Unternehmen Menschlichkeit zu Wort – zu den verschiedensten Themen rund um das Thema Pflege. Hier können Sie die Interviews anhören.

Abschied aus Halle

Nach mehr als 100 Jahren hat sich das Diakoniewerk Ende 2025 aus Halle verabschiedet. In einem Bilderrückblick erinnern wir an viele bewegende Momente.

Das Jahr 2025 in Zahlen

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